Bell: „Wir haben uns nicht chancenlos gefühlt“

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Das Duell zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem FC Bayern hatte einiges zu bieten. Letztlich entschieden die Münchner das Spiel mit 2:1 für sich, während die Rheinhessen ihre 497 Minuten währende Serie ohne eigenen Treffer beendeten.

„Wir können aus dem Spiel mitnehmen, dass wir es den Bayern schwer gemacht haben“, sagte FSV-Sportvorstand Rouven Schröder. Stefan Bell ergänzte: „Man hatte schon das Gefühl, dass das ganze Spiel über was drin ist. Wir haben uns nicht chancenlos gefühlt. Das war okay heute.“ Im Pokal tritt der FSV am Dienstag zeitgleich zum Bayern-Spiel (beide 20.45 Uhr) beim FC Augsburg an, wo Mainz am 15. September der bislang letzte Bundesliga-Sieg gelungen war.

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Die Rheinhessen haben die vergangenen sechs Partien nicht gewonnen. „In den ersten 20 Minuten waren wir gut im Spiel und konnten Umschaltmomente nutzen. Danach waren wir zu passiv. Wir mussten einiges überstehen, folgerichtig fiel das 1:0 für die Bayern. Nach dem Ausgleich waren wir wieder komplett drin, haben dann aber leider das zweite Gegentor bekommen. Wir haben viel investiert, aber leider nicht das Unentschieden geholt“, meinte Coach Sandro Schwarz. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Jean-Paul Boëtius, der die Mainzer Negativserie nach fünf Spielen ohne eigenen Treffer beendete, brachte den Rekordmeister nur kurz aus dem Konzept.