Berlin und Freiburg liefern sich müde Nullnummer

Hertha BSC und der SC Freiburg haben sich am Samstagnachmittag die Punkte geteilt. Nach 90 Minuten stand es im Berliner Olympiastadion 0:0 (0:0). Freiburg bleibt auf Rang 13, Berlin findet sich auf Platz elf wieder.

Hertha-Trainer Pál Dárdai stellte nach dem 0:1 beim FC Schalke 04 zweimal um: Mitchell Weiser und Vedad Ibišević begannen für Matthew Leckie und Davie Selke. Auch Christian Streich wechselte im Vergleich zum 0:4 in München auf zwei Positionen. Lukas Kübler und Tim Kleindienst ersetzten Pascal Stenzel und Philipp Lienhart.

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Beide Mannschaften erlaubten sich zu Beginn eine Abtastphase. Valentino Lazaro sorgte dann für den ersten Abschluss: Der Österreicher zog rechts am Strafraum an Freiburgs Innenverteidiger Çağlar Söyüncü vorbei und prüfte Alexander Schwolow, der mit dem Schuss allerdings keine Probleme hatte (6.). Weiterhin blieb das Spiel eher verhalten. Nach gut 20 Minuten gab es eine Doppelchance für Herthas Weiser zu verzeichnen: Erst zog er aus zentraler Position ab und zwang Schwolow zu einer tollen Parade (18.). Einen zweiten Schuss setzte der Rechtsverteidiger anschließend knapp neben das Tor (19.).

Durchschnittliche Partie in Halbzeit zwei

Dies war der Auftakt einer Drangphase der Hauptstädter. Im Minutentakt kam Dárdais Mannschaft nun gefährlich vor das Freiburger Tor. Jedoch waren weder Ibišević (23., 26.) noch Salomon Kalou (25.) erfolgreich. Die Gäste waren bis dahin noch gar nicht offensiv in Erscheinung getreten. Erst kurz vor der Pause kam Janik Haberer aus gut 18 Metern mal zum Schuss, wurde jedoch ohne Mühe geblockt (41.). Auch die Hertha hatte gegen Ende der ersten Halbzeit wieder einen Gang zurückgeschaltet, sodass das Remis einigermaßen in Ordnung ging.

Ohne personelle Wechsel ging es in den zweiten Durchgang. Nun kamen die Breisgauer besser aus den Kabinen. Julian Schuster fasste sich aus etwa 25 Metern ein Herz, der Ball zischte haarscharf am rechten Winkel vorbei (50.). Dárdai reagierte auf das Spielgeschehen und brachte mit Ondrej Duda und Selke zwei Offensive. Kalou und Ibišević verließen den Platz (59.). Die Partie verflachte nun zusehends. Torchancen waren absolute Mangelware. Kleindienst vertändelte eine gute Möglichkeit, als er das Spielgerät im Strafraum nicht unter Kontrolle bekam (80.). So plätscherte das Spiel dem Ende entgegen, Schiedsrichter Sven Jablonski pfiff pünktlich ab.