Bobic: „Mit Grie Soß ist Rebić nicht zu halten“

Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Trotz der Vertragsverlängerung erwartet Fredi Bobic nicht, dass Ante Rebić noch lange bei Eintracht Frankfurt spielen wird. Zugleich betonte der Sportvorstand der Hessen, bei einem anderen Stürmer die Kaufoption ziehen zu wollen.

„Wenn irgendwann ein ganz großer Verein kommt, dann kann ich ihm noch so viel Grie Soß und schönes Wetter im Rhein-Main-Gebiet bieten – da wird es irgendwann schwierig, ihn zu halten“, sagte Bobic bei Hit Radio FFH. Grie Soß, das ist im Hessischen die Frankfurter Spezialität Grüne Soße. Zumindest in diesem Sommer war es der Eintracht geglückt, den Stürmer zu halten, als ganz Fußball-Deutschland bereits mit einem Vereinswechsel rechnete. Statt Frankfurt jedoch den Rücken zu kehren und, wie allenthalben kolportiert, zum FC Bayern München zu wechseln, verlängerte Rebić seinen Vertrag bis 2022. „Saumäßig wohl“ fühle sich der Kroate, erklärte Bobic, der Angreifer wisse die Anerkennung zu schätzen.

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Neben Rebić könnte Frankfurt im kommenden Sommer mit Luka Jović einen weiteren Stürmer verlieren. Der Serbe ist derzeit nur ausgeliehen. Die Eintracht ist allerdings im Besitz einer Kaufoption, wie Bobic bestätigte, und werde diese auch ziehen. Der Verein müsse sich „gar keinen Kopf machen“, sagte der Sportvorstand. Es sei „klar“, dass die Eintracht die Kaufoption für den 20-Jährigen ziehen werde. Dass Frankfurt für Spieler eine durchaus attraktive Adresse sei, zeige das Beispiel Kevin Trapp: Zwar sei das Budget der Hessen „sicherlich nicht vergleichbar mit dem von Paris Saint-Germain“, erklärte Bobic. Dass der Torhüter dennoch verpflichtet werden konnte, zeige, „dass Spieler Eintracht Frankfurt als einen wertvollen und besonderen Klub sehen“.