Bobic über geplatzten Fabián-Transfer: „Das ist eine Sauerei“

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat Fenerbahçe Istanbul nach dem geplatzten Transfer von Marco Fabián kritisiert. Der Mexikaner hatte nach Angaben des türkischen Spitzenklubs den obligatorischen Medizincheck am Montag – mit Blick auf eine vorgeschädigte Bandscheibe – nicht bestanden.

„Der Junge wird so hingestellt, als könnte er gar keinen Fußball mehr spielen. Das ist nicht gerecht, das ist – auf gut Deutsch gesagt – eine Sauerei. Dem müssen wir absolut widersprechen“, sagte Bobic gegenüber dem Radiosender FFH. Der Sportvorstand sieht in dem angeblich nicht bestandenen Medizincheck nur eine Ausrede. Fabián, der seit zwei Jahren für Eintracht Frankfurt spielt, bestätigte diese Ansicht gegenüber der mexikanischen Journalistin Valeria Marín. Demnach sei der Wechsel nicht zustande gekommen, weil die Verantwortlichen des Süper Lig-Klubs kurz vor der Unterzeichnung gefordert hätten, noch nachträglich nicht vereinbarte Vertragsdetails zu ändern. Fabián war kürzlich von Trainer Adi Hütter aus dem Eintracht-Kader gestrichen und zum Verkauf freigegeben worden.

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Neben dem 29-Jährigen stehen auch Simon Falette, Marijan Cavar, Marc Stendera, Branimir Hrgota, Daichi Kamada und Nelson Mandela Mbouhom zum Verkauf. In der abgelaufenen Spielzeit absolvierte Fabián lediglich neun Pflichtspiele für Frankfurt und erzielte dabei einen Treffer. Vertraglich ist der 29-Jährige, dessen Marktwert auf knapp fünf Millionen Euro geschätzt wird, noch bis zum 30. Juni 2019 gebunden. Als Ablöse wäre eine Summe im niedrigen siebenstelligen Bereich fällig.