Bode demonstriert Zurückhaltung im Erfolg

Foto: Alexander Roth-Grisard/Bongarts/Getty Images

Der SV Werder Bremen überzeugt derzeit nicht nur durch ansehnlichen Offensivfußball, auch die Ergebnisse an der Weser stimmen: Die Grün-Weißen stehen mit 17 Punkten aus acht Partien auf Rang drei der Tabelle. Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode gab sich ob des jüngsten Erfolgs allerdings bescheiden.

„Es sind bereits einige Spiele gespielt. Man kann also die Überzeugung gewinnen, dass es eine stabile Situation ist“, meinte der 49-Jährige. Nicht nur der Bremer Angriff präsentiert sich in der laufenden Saison bislang variabel, auch die Defensive steht: Werder stellt mit nur acht Gegentreffern die beste Verteidigung der Bundesliga, außerdem sind die Norddeutschen seit beinahe einem Jahr vor heimischem Publikum im Weserstadion ungeschlagen. Bode sieht in diesen Entwicklungen die Bestätigung der guten Arbeit des Geschäftsführers Frank Baumann, des Cheftrainers Florian Kohfeldt und des gesamten Trainerstabs. „Bis hierhin ist eine tolle Arbeit im sportlichen Führungsteam geleistet worden“, sagte der Ex-Nationalspieler.

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Bode spürt nach dem sportlichen Aufschwung „eine große Euphorie im Klub, unter den Mitarbeitern, aber auch in der ganzen Stadt und bei vielen, die es sonst gar nicht so mit Werder halten“. Die positive Energie, die derzeit von Verein und Mannschaft ausgeht, solle genutzt werden, um weiterhin erfolgreich zu spielen. Denn Bode weiß auch, dass Trendwenden im Profifußball oft nur eine Frage von Tagen und Wochen sind: „Wir wissen, dass wir immer an das volle Leistungsvermögen herankommen müssen. Wir bleiben zurückhaltend.“