Bornemann: „Der Markt ist im Moment noch überhitzt“

Nürnbergs Sportvorstand Andreas Bornemann erklärt die zurückhaltende Transferpolitik des Aufsteigers. Der 46-Jährige hofft auf späte Schnäppchen und setzt auf Kontinuität im Kader.

Während Mit-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf bereits fünf Neuzugänge präsentierte, verpflichtete der 1. FC Nürnberg in dieser Transferperiode bislang nur Torwart Christian Mathenia vom Hamburger SV sowie die beiden Talente Törles Knöll und Kevin Goden. Bornemann lässt sich allerdings nicht zu Schnellschüssen verleiten, sondern vertraut dem eigenen Personal. „Jeder Verein hat seine Erwartungen und seine eigenen Ideen. Bei uns sieht das so aus, dass wir ja mit einem festen Kern der Aufstiegsmannschaft weiterarbeiten. Was die Stammbesetzung angeht, hat uns nur Kevin Möhwald verlassen. Also haben wir uns erstmal ligaunabhängig um Perspektivspieler gekümmert“, erklärte er im Interview auf der Vereinshomepage und führte aus: „Für uns geht es um Qualität, nicht um Tempo. Qualität kostet aber Geld und das haben wir jetzt nicht im Überfluss.“

- Anzeige -

Der Nürnberger Sportchef hofft darauf, dass die Preise fallen, wenn der Transferschluss näher kommt – dadurch würden einige Spieler für den „Club“ erst bezahlbar werden. „Ich glaube, dass der Markt im Moment noch überhitzt ist. Die Dinge werden sich aber einpendeln. Vielleicht mit der Konsequenz, dass wir dann Spieler bekommen können, an die wir derzeit nicht mal im Entferntesten denken“, meinte er.