Breitenreiter nimmt Kind-Forderung gelassen

Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Trainer André Breitenreiter von Hannover 96 hat gelassen auf die eingeforderten Siege durch Präsident Martin Kind reagiert. Derweil hat Sportdirektor Horst Heldt sich zu Berichten über Strafen der DFL geäußert.

„Es steht ihm zu, das zu fordern. Am Liebsten wären mir bis Weihnachten fünf Siege – der Mannschaft im Übrigen auch“, sagte Breitenreiter vor der Partie gegen Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr). Noch nicht mit dabei sein wird Noah Joel Sarenren Bazee. Der 22-Jährige hatte sich beim Zusammenprall mit Nationalspieler Matthias Ginter am vergangenen Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach (1:4) eine Gehirnerschütterung zugezogen. Die zuletzt ausgefallenen Pirmin Schwegler und Walace sind wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, ein Einsatz am Wochenende ist aber noch offen. Angesichts der bisher schwachen Saison hatte Kind zuletzt aus den fünf verbleibenden Spielen bis zur Winterpause drei Siege gefordert. Hannovers neun Punkte nach zwölf Bundesliga-Spieltagen bedeuten die schlechteste Ausbeute des Klubs seit 30 Jahren – 1988/89 folgte der Abstieg.

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Zudem droht den Niedersachsen offenbar weiter Ungemach. Die Sport Bild hatte am Mittwoch berichtet, dass Hannover im Streit um eine umstrittene Satzungsänderung seitens der Deutschen Fußball Liga eine Strafe bis hin zu einem Punktabzug riskiert, außerdem könnte die Lizenz für die kommende Spielzeit verweigert werden. „Es gehört im Fußball dazu, dass viel Politik betrieben wird. Die Lizenz ist bei Weitem nicht in Gefahr und auch kein Punktabzug“, sagte Sportdirektor Heldt. „Martin Kind ist in einem guten und ständigen Austausch mit der DFL. Am Ende des Tages wird nicht passieren, was da im Raum steht“, sagte er.