Breitenreiter: „Spiel mit dem Ball nicht gut genug“

Hannover 96 unterlag am Samstagnachmittag bei Eintracht Frankfurt mit 0:1. Damit verlor Hannover bereits das zweite Spiel in Folge. Dementsprechend selbstkritisch zeigten sich die Niedersachsen nach der Partie.

„Es war insgesamt zu wenig nach vorne, um etwas mitzunehmen. Zwei Niederlagen in Folge sind natürlich ärgerlich. Jetzt müssen wir das nächste Heimspiel gewinnen“, forderte Sportdirektor Horst Heldt. Die Gründe für die Pleite bei den „Adlern“ waren schnell gefunden. „Wir haben heute im Ballbesitz nicht gut genug gespielt und waren nach vorne nicht durchschlagskräftig genug. Zudem haben wir uns von hinten nach vorn in der Spieleröffnung nicht durchgesetzt, obwohl wir zwar zweikampfstark gegen den Ball waren, aber mit dem Ball war es nicht gut genug“, meinte Trainer André Breitenreiter.

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Danny da Costa hatte den Siegtreffer für die Eintracht nach einem Eckball erzielt, den es nicht hätte geben dürfen. „Intensive Spiele werden ganz oft durch Standards entschieden – das war heute auch der Fall, weil wir den Raum auch nicht gut verteidigt haben“, analysierte Breitenreiter die Szene. „Heute war es symptomatisch, dass eine Standardsituation das Spiel entscheidet“, haderte Stürmer Martin Harnik. „Hinten raus hatten beide Mannschaften ihre Chancen, aber es war ein kampfbetontes Spiel heute.“ Zur ganzen Wahrheit gehört allerdings auch, dass die Hessen mehr als doppelt so viele Torschüsse verzeichnen konnten als die 96er.

Heldt beklagt fehlende Konsequenz

Sportdirektor Heldt war vor allem mit dem Auftritt in der ersten Hälfte nicht zufrieden. „In der ersten Halbzeit haben wir nicht so richtig nach vorn gespielt und hatten dann eine Standardsituation (vor dem 0:1; Anm. d. Red.) – ärgerlich“, konstatierte der Ex-Profi. Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Mannen aus der niedersächsischen Landeshauptstadt und wurden offensiv gefährlicher. „Wir hatten auch unsere Möglichkeiten, in der zweiten Halbzeit ein Tor zu machen, aber die letzte Konsequenz hat vielleicht gefehlt“, resümierte Heldt.