Bürkis Topform komplettiert das BVB-Gerüst

Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Borussia Dortmund ist in beeindruckender Form. Der BVB steht in der Bundesliga mit 20 Punkten nach acht Spieltagen an der Tabellenspitze und grüßt auch in der Champions League in seiner Gruppe von ganz vorne. Trainer Lucien Favre hat Dortmund zurück in die Spur gebracht.

Nach der enttäuschenden vergangenen Saison tut dem BVB und seinem Umfeld eine Spielzeit wie die laufende sehr gut. Im letzten Jahr gab es einige maue Auftritte und schlechte Spiele; der BVB kam vor allem unter Peter Stöger nicht zurecht. Spätestens seit Mittwochabend sind diese Darbietungen allerdings vergessen, denn die Westfalen brachten in der Champions League gegen eines der Top-Teams Europas eine Gala auf den Platz: Zu Gast im Signal-Iduna-Park war Atlético Madrid. Die Mannschaft aus der spanischen Hauptstadt ist bekannt für ihre starke Defensive. Und dennoch gewann Dortmund mit 4:0 und sorgte damit für eine der großen Überraschungen des dritten Champions League-Spieltags.

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Dabei zeigte die Offensive des BVB einmal mehr, wie gut sie ist. Vier Tore gegen Atlético hatte in der 391 Spiele langen Amtszeit von Trainer Diego Simeone zuvor niemand gegen die „Rojiblancos“ erzielt. Bei den guten Leistungen der Angreifer geht ein Mann aktuell allerdings ein wenig unter: Torhüter Roman Bürki. Der Schweizer war in den vergangenen Jahren nicht immer der gewünschte Rückhalt und streute teilweise große Fehler ein, die am Ende zu Punktverlusten führten. Aktuell aber ist auch der Schweizer in absoluter Topform.

Starker Noten-Durchschnitt beim Keeper

An den bisherigen acht Bundesliga-Spieltagen musste Bürki erst achtmal hinter sich greifen. Keine Mannschaft hat weniger Tore kassiert als der BVB. Vom Fachmagazin Kicker bekam Bürki in der laufenden Spielzeit nie eine schlechtere Note als eine drei. Besonders stark war er bei den Spielen gegen RB Leipzig (4:1) und bei Bayer 04 Leverkusen (4:2), wo er sich jeweils eine 1,5 erspielte. Bürkis Schnitt liegt bei 2,31. Schon 26 Torschüsse wehrte der Schweizer in dieser Saison ab, damit liegt er auf Rang sieben der Bundesliga-Keeper. Allzu wenig zu tun bekommt der 27-Jährige also nicht, und dennoch ist er stets auf dem Posten. In der aktuellen Saison kommt bei den Dortmundern also alles zusammen. Eine gute Offensive, eine starke Defensive und ein Torhüter in Topform.