BVB gegen Frankfurt um Wiedergutmachung bemüht

Borussia Dortmund will sich im Duell mit Eintracht Frankfurt (Sonntag, 18 Uhr) für die Europa League-Niederlage gegen den FC Red Bull Salzburg rehabilitieren. Die Hessen allerdings werden etwas dagegen haben.

Die 1:2-Pleite gegen Salzburg war irgendwo bezeichnend für die Leistungen der Westfalen in den letzten Wochen. Im Achtelfinal-Hinspiel wollte sich Schwarz-Gelb eigentlich den Frust von der Seele schießen und eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel schaffen, tat am Ende aber genau das Gegenteil. Mit den Hessen wartet nun eine Aufgabe, die nicht gerade leichter wird. „Die Eintracht kommt viel über Engagement und Körperlichkeit und hat sich in eine richtig gute Phase hereingearbeitet“, analysierte Coach Peter Stöger die Eintracht. „Unsere Stärke ist die spielerische Lösung, aber das wird nicht reichen. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen.“ Weiterhin verzichten muss Dortmund auf Shinji Kagawa, der noch zwei bis drei Wochen ausfällt. Wieder mit an Bord ist dagegen Łukasz Piszczek, der zuletzt eine Pause bekommen hatte.

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Eintracht Frankfurt gehört zu den Überraschungen der bisherigen Saison. Mit 42 Punkten sind die Hessen mittendrin im Rennen um die Champions League. Die Form der Elf von Trainer Niko Kovač ist gut. Vier der letzten fünf Pflichtspiele gewannen die „Adler“, lediglich in Stuttgart gab es eine Niederlage (0:1). Gegen Dortmund setzt der Frankfurter Übungsleiter auf mentale Vorteile. „Der BVB muss in die Champions League, das ist das erklärte Ziel. Der Druck ist dort also viel größer als bei uns. Der BVB muss, wir können“, betonte er auf der Pressekonferenz im Vorfeld. Die Hessen allerdings wollen sich in den nächsten Wochen ebenfalls oben festsetzten. In Dortmund stehen Kovač beinahe alle Spieler zur Verfügung.

Borussia Dortmund: Bürki – Piszczek, Sokratis, Akanji, Schmelzer – Weigl, Dahoud – Reus, Götze, Philipp – Batshuayi

Eintracht Frankfurt: Hrádecký – Abraham, Hasebe, Falette – Chandler, Fernandes, Boateng, Wolf – Gaćinović – Haller, Rebić

Beide Teams sind im Rennen um die Champions League dabei und wollen wichtige Punkte einfahren. Für den BVB wird der Heimvorteil ein positiver Faktor, der Druck jedoch dafür ein umso negativerer.