BVB in Bergamo: Kein Ausrutscher erlaubt

Mit einem 3:2-Sieg aus dem Hinspiel geht Borussia Dortmund am Donnerstag (21.05 Uhr) ins Europa League-Sechzehntelfinal-Rückspiel bei Atalanta Bergamo. Auch wenn die Ausgangslage gut ist, kann die Partie schnell in eine für den BVB unangenehme Richtung kippen.

Zwischen dem ersten Duell mit der Borussia und dem anstehenden Rückspiel lag für Bergamo naturgemäß nur ein Pflichtspiel. In diesem gab es für die Italiener ein 1:1-Unentschieden gegen den AC Florenz. Dabei brachte Trainer Gian Piero Gasperini nur fünf Akteure von Beginn an, die auch gegen den BVB in der Startelf standen. Damit machte der Übungsleiter deutlich, dass er sich gegen die Westfalen durchaus noch etwas ausrechnet. Bei nur einem Treffer Rückstand und zwei geschossenen Auswärtstoren sind die Ambitionen des Italieners durchaus berechtigt. Das Hinspiel zeigte, dass die Defensive der Borussia nicht immer sattelfest und ein Weiterkommen Bergamos längst nicht ausgeschlossen ist.

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Der BVB konnte seine Erfolgsserie von inzwischen vier Pflichtspielsiegen in Serie am Wochenende ausbauen. Bei Borussia Mönchengladbach gewann Schwarz-Gelb mit 1:0, musste allerdings kräftig zittern. Dortmunds Defensive ließ eine Vielzahl an Möglichkeiten zu und konnte sich am Ende bei Keeper Roman Bürki bedanken, dass der Dreier eingefahren werden konnte. Gegen Atalanta wird die Elf von Peter Stöger an Kompaktheit zulegen müssen, um nicht in Rückstand zu geraten. Bereits ein 1:0 würde den Italienern zum Weiterkommen reichen. Für den BVB gilt es, die Ruhe zu bewahren. Sollte Bergamo führen, so wird das Publikum euphorisch werden und das eigenen Team nach vorne peitschen.

Atalanta Bergamo: Gollini – Mancini, Caldara, Palomino – Gosens, de Roon, Iličić, Freuler, Castagne – Gómez, Petagna

Borussia Dortmund: Bürki – Piszczek, Toprak, Sokratis, Schmelzer – Şahin, Castro – Reus, Götze, Schürrle – Batshuayi

Zwar ist die Ausgangslage für Dortmund alles andere als schlecht, sicher ist das Weiterkommen allerdings längst nicht. Schon bei einem 0:1 wäre der BVB ausgeschieden. Präsentiert sich Schwarz-Gelb wie gegen Gladbach, kann es eng werden. Zeigt die Borussia ihre gewohnte Leistung, geht es in die nächste Runde.