Caiuby droht nach Verspätung wohl kein Rauswurf

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Offensivspieler Caiuby vom FC Augsburg droht womöglich eine empfindliche Geldstrafe, allerdings kein Rauswurf. Der 29-Jährige kehrte mit neun Tagen Verspätung aus dem Urlaub zurück.

Der Brasilianer hatte während der ersten neun Tage der Saisonvorbereitung unentschuldigt gefehlt, Leistungstests und ein erstes Trainingslager der Schwaben versäumt. „Ich gehe fest davon aus, dass er weiter Teil der Mannschaft bleiben wird – aber es kann nicht einfach so weitergehen“, sagte FCA-Geschäftsführer Stefan Reuter der Sport Bild. Wie die Fußball Bild und die Augsburger Allgemeine berichteten, sei Caiuby inzwischen zurück in Augsburg und habe die turnusmäßige ärztliche Untersuchung absolviert. „Ich habe in meiner Karriere mit vielen Südamerikanern zusammengespielt und so etwas immer wieder mal erlebt“, sagte Reuter noch, dies sei aber keine Entschuldigung: „Gegenüber der Mannschaft ist das nicht korrekt.“

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Der aktuelle Vorfall war offenbar nicht der erste. Im Januar 2017 hatte Caiuby seine Reha nach einem Knorpelschaden ohne Rücksprache mit dem FCA in Brasilien fortgesetzt. Zudem berichtete die Augsburger Allgemeine jetzt auch von privaten Eskapaden. Caiuby, der in der abgelaufenen Spielzeit mit fünf Toren und acht Assists in 33 Spielen zu den Leistungsträgern der Fuggerstädter zählte, steht bei den Schwaben noch bis 2020 unter Vertrag.

(sid)