Caligiuri: „Hätte mir den Ball wieder geschnappt“

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

21 Mal in Folge hatte Daniel Caligiuri von Bundesligist FC Schalke 04 vom Elfmeterpunkt aus getroffen, ehe er beim 0:2 gegen Hertha BSC verschoss. Davon will sich der 30-Jährige aber nicht unterkriegen lassen.

„Hätte es im Spiel gegen Hertha einen weiteren Elfmeter gegeben, hätte ich mir den Ball wieder geschnappt“, wird Caligiuri auf der Vereinshomepage zitiert. Es sei ein neues Gefühl für ihn gewesen, dass er nicht noch einmal erleben wolle. „Und das werde ich auch nicht“, sagte er selbstbewusst. „Vielleicht“, meinte der Mann für die rechte Seite, habe er vor seinem Schuss „zu viele Gedanken im Kopf gehabt“.

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Das Spiel gegen Berlin ist abgehakt, weiter geht es mit der Partie in Gladbach am Samstag (18.30 Uhr). Caligiuri sieht in den „Fohlen“ eine „super Truppe, die spielerisch sehr stark ist“. Mit der vergangenen Trainingswoche ist der Italiener trotz der Abwesenheit einiger Nationalspieler zufrieden. „Wir haben eine gute Woche hinter uns und sehr viel individuell gearbeitet. Wir sind hoch konzentriert und haben super Arbeit geleistet“, sagte er. Wichtig sei nun, „wieder Spaß am Fußball zu finden“ und die zuletzt gezeigten Unkonzentriertheiten abzustellen.

30-Jähriger macht sich keine Sorgen

Da die Saison noch jung und die Mannschaft mit genügend Qualität gespickt sei, mache sich der 30-Jährige trotz des verpatzten Saisonstarts keine Sorgen. Neben dem Abstellen der eigenen Fehler sieht Caligiuri aber vor allem die Notwendigkeit, das eigene Offensivspiel in Gang zu bekommen. „Wir müssen unsere Stürmer besser einsetzen, sodass diese häufiger zum Abschluss kommen und im Sechzehner noch präsenter sein können“, betonte er.