Camacho und Błaszczykowski zurück im Teamtraining

Die Personallage beim VfL Wolfsburg entspannt sich etwas. Ignacio Camacho und Jakub Błaszczykowski kehrten am Dienstag ins Teamtraining zurück, zudem absolvierte Sebastian Jung bereits wieder erstes Lauftraining.

Besonders die Rückkehr von Camacho ist erfreulich für die „Wölfe“. Der Spanier glänzte an den ersten neun Spieltagen als kampfstarker Leader, ehe ihn eine Knöchelverletzung außer Gefecht setzte. Nach dem Abgang von Mario Gómez wurde er im Winter dennoch zum neuen Kapitän ernannt und könnte dem taumelnden VfL im Abstiegskampf zu neuen Impulsen verhelfen. Am Dienstagvormittag konnte er die Einheit voll durchziehen. Błaszczykowski trainierte immerhin 45 Minuten mit der Mannschaft, beim Polen war wegen anhaltender Rückenprobleme gar unklar gewesen, ob er in der laufenden Saison noch einmal auf den Rasen zurückkehrt.

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Auch Jung ist überraschend schnell wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Vor zwei Wochen hatte sich der Rechtsverteidiger gegen den FC Bayern München (1:2) einen Muskelfaserriss zugezogen, am Dienstag machte er bereits wieder leichte Laufübungen. Nicht dabei waren Josuha Guilavogui (Pferdekuss) sowie die Youngster Gian-Luca Itter und Victor Osimhen (beide muskuläre Probleme). Zudem musste Yunus Malli die Einheit wegen Wadenbeschwerden abbrechen, dabei soll es sich aber nur um eine Vorsichtsmaßnahme handeln.

Knoche: „Möchte so etwas nie wieder erleben“

Während bei Camacho und Błaszczykowski wohl noch Geduld gewahrt wird, sollten Malli & Co. am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim einsatzfähig sein. Das Team von Trainer Bruno Labbadia benötigt gegen die Kraichgauer dringend drei Punkte, andernfalls droht der Absturz auf den Relegationsplatz. Verteidiger Robin Knoche, der in der vergangenen Saison bereits bei den Relegationsspielen gegen Eintracht Braunschweig mitwirkte, schärfte die Sinne für die Situation. „Ich habe so etwas einmal erlebt und möchte es nie wieder erleben“, stellte er laut Sportbuzzer klar, forderte aber zugleich: „Aber Angst und Panik sind die falschen Begleiter. Der Spaß am Fußball darf nicht verloren gehen.“