Čeferin nennt Super League „eine Fiktion“

Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images

Seit den Football Leaks-Enthüllungen ist sie in aller Munde: Die Idee der Europäischen Super League. UEFA-Präsident Aleksander Čeferin und Andrea Agnelli, Vorsitzender der Europäischen Klubvereinigung ECA, haben nun aber bekräftigt, dass es keinen solchen Wettbewerb geben wird.

„Es wird nicht passieren. Das ist eine Fiktion oder eine gewisse Art von Traum“, sagte Čeferin gegenüber der BBC. Stattdessen werde weiterhin jede Mannschaft die Möglichkeit bekommen, sich für europäische Vereinswettbewerbe zu qualifizieren. Dafür soll ein dritter UEFA-Wettbewerb mit 32 Teilnehmern eingeführt und etabliert werden. „Wir haben einige gute Ideen“, meinte Čeferin. „Ich kann nur sagen, dass eine Super League definitiv nicht infrage kommt.“ Der Slowene ist seit September 2016 im Amt und soll im kommenden Februar ohne Gegenkandidat als UEFA-Präsident wiedergewählt werden.

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Agnelli, der neben seiner Tätigkeit bei der ECA auch Präsident des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin ist, beteuerte entgegen der Football Leaks-Enthüllungen von Anfang November gar, dass es nie Diskussionen über eine mögliche Super League gegeben habe. „Ich kann bestätigen, dass wir nie an der Erstellung eines Dokuments über eine Super League teilgenommen haben“, sagte der 42-Jährige. Stattdessen solle Anfang Dezember bei einer UEFA-Tagung in Dublin besprochen werden, wie der Modus und die Regularien eines dritten europäischen Vereinswettbewerbs neben der Champions und der Europa League aussehen könnten.