Coltorti beendet seine aktive Karriere

Foto: Ronny Hartmann/Bongarts/Getty Images

Nach sechs Jahren bei Bundesligist RB Leipzig hängt Fabio Coltorti seine Fußballschuhe an den Nagel. Das bestätigte Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick am Mittwoch. Im Vorfeld der Europa League-Partie gegen Sorja Luhansk (Donnerstag, 20.30 Uhr) sprach der Verantwortliche auch über die personelle Situation.

Jean-Kévin Augustin (Magenverstimmung) und Kevin Kampl (Muskelverletzung) fallen ebenso aus wie Marcel Sabitzer, der frühestens am Sonntag gegen Borussia Dortmund in den Kader der Sachsen zurückkehren könnte. Den Österreicher hatten zuletzt Adduktorenprobleme außer Gefecht gesetzt. Timo Werner hingegen wird nach auskuriertem Magen-Darm-Infekt mit in die Ukraine reisen „und hoffentlich spielen können“, sagte Rangnick. „Es ist wichtig, dass Timo in den Rhythmus kommt und auch seine Spielminuten bekommt.“ Bereits am Montag war der Nationalspieler ins Mannschaftstraining der „Roten Bullen“ zurückgekehrt.

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„Sorja Luhansk hat eine unangenehme Spielweise. Nur Fußballspielen wird gegen diesen Gegner nicht reichen“, betonte Rangnick am Mittwoch. Nach wie vor fehlt Marcel Halstenberg (Kreuzbandriss), der nach der Länderspielpause im September wieder einsatzfähig sein soll. Fakten geschaffen hat derweil Routinier Coltorti. „Fabio Coltorti hat sich entschieden, seine Karriere zu beenden. Nach reiflicher Überlegung und Zeit mit seiner Familie will er ein neues Leben in Angriff nehmen und planen“, bestätigte Rangnick. Wie bereits Dominik Kaiser soll auch Coltorti ein Abschiedsspiel bekommen. Die Zukunft von Marius Müller bleibt derweil nach wie vor offen. „Er weiß, dass wir ihn gerne behalten wollen, aber es gilt auch die Sichtweise des Spielers zu akzeptieren und ob sich noch ein Verein meldet, bei dem er mehr Spielpraxis bekommen würde“, sagte Rangnick über die etatmäßige Nummer drei.