Coppi: „Unsere Akademie wird stark wahrgenommen“

Foto: VfL Wolfsburg

Seit Sommer dieses Jahres ist Francisco Coppi als administrativer Leiter der VfL-Fußball.Akademie, das Leistungszentrum vom VfL Wolfsburg, tätig. Der frühere Volkswagen-Mitarbeiter sprach nun über seine neue Position in der Nachwuchsförderung.

Der 49-Jährige bringt aus seiner früheren Tätigkeit als „Leiter Personal Talentprogramme“ bei VW eine Menge Erfahrung im Bereich Schule und Ausbildung mit. Mit dem sportlichen Leiter Pablo Thiam bildet er seit diesem Sommer die Führungsebene der VfL-Akademie. „Ich hatte eine sehr gute Übergabe und habe in der Anfangszeit auch viele Gespräche mit Pablo Thiam und den Mitarbeitern geführt. Das Wichtigste ist, dass Pablo und ich in vielen Punkten der gleichen Meinung sind. So konnten wir die Dinge schnell entsprechend angehen“, erklärte Coppi in einem Interview auf der Vereinshomepage.

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Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern funktioniere sehr gut, die Atmosphäre sei fast familiär, berichtete der gebürtige Wolfsburger: „In der ersten Zeit haben wir uns unter anderem viel Zeit für den Austausch mit den Pädagogen und den Schulen sowie der Ausbildung der jungen Talente genommen. Ich denke, wir haben verschiedene Prozesse mit klaren Richtlinien schon gut umgesetzt und die Spieler wissen nun, dass sich einiges geändert hat.“ Coppi betonte zudem, dass der VfL als Ausbildungsverein nicht nur den Auftrag habe, „aus den Spielern Profis zu machen, es geht um viel mehr. Wir müssen dafür sorgen, dass alle unsere Spieler selbstständig auf das Leben vorbereitet werden. Wir als VfL haben die Verantwortung, dass unsere Spieler auch nach dem Fußball ihren Platz im Leben finden. […] Nur gemeinsam können wir es schaffen, dass die Spieler eine ganzheitliche Ausbildung erhalten.“

Die Akademie habe als wichtiger Baustein des VfL eine enorme Strahlkraft. „Ich werde von sehr vielen Leuten auf die Akademie angesprochen. Sie wollen zum Beispiel wissen, wie die Nachwuchsteams abgeschnitten haben und auf welchem Weg sich unsere Talente befinden, etwa, wenn sie bei den Profis mittrainieren. Unsere Akademie wird stark wahrgenommen“, meinte er.