Dárdai: „Es wird eine anspruchsvolle Aufgabe“

Foto: Odd Andersen/AFP/Getty Images

Am Dienstag (18.30 Uhr) kommt es in Bremen zum Duell zweier gut gestarteter Teams: Der SV Werder empfängt Hertha BSC. Berlins Trainer Pál Dárdai schätzt die Norddeutschen als einen schwierigen Gegner ein.

Werder sei „eine gute Mannschaft“ mit einem „guten Trainer“, sagte Dárdai auf der Pressekonferenz am Montag. „Wir treten zudem in einem stimmungsvollen Stadion an. Es wird eine anspruchsvolle Aufgabe.“ Aufgrund der englischen Woche deutete der Ungar Rotation an. Hertha werde „intern Gespräche führen, ob und wie wir umstellen“. Aber: „Ohne Wechsel wird es in einer englischen Woche wohl nicht gehen.“ Eine Option könnte wieder Karim Rekik werden. Der Innenverteidiger stieg nach dreiwöchiger Pause aufgrund einer Adduktorenverletzung am Sonntag wieder ins Training ein. Dárdai müsse noch einmal mit Rekik sprechen, habe aber das Gefühl, dass es „vielleicht einen Tick zu wenig“ sein könnte. Trotz des guten Starts will Dárdai aktuell nicht zu viel Euphorie versprühen. „Der Großteil der Berliner Fans kennt mich: Realität ist das Wichtigste“, sagte er, doch ergänzte immerhin: „In den letzten drei Jahren haben wir für große Stabilität gesorgt. Jetzt haben wir eine Mannschaft, die man genießen kann.“

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Geschäftsführer Michael Preetz betonte seine Zufriedenheit mit der aktuellen Situation: „Wir spielen im Moment so, wie wir uns das alle gewünscht haben. Die Mischung stimmt, es gelingt uns, offensiv mehr anzubieten, ohne dabei die defensive Stabilität zu verlieren.“ Dieser Start gebe der Hertha „viel Vertrauen“, den aktuellen Schwung wolle man mitnehmen. Es gehe bei den Hauptstädtern „nur über die Mannschaft und den Zusammenhalt. Diese Gemeinschaft ermöglicht jüngeren und neuen Spielern, schnell anzukommen und gute Leistungen zu zeigen“, sagte Preetz.