Dauerbrenner Vogt will „das Maximum“

Kaum ein Spieler ist bei der TSG 1899 Hoffenheim so unumstritten wie Kevin Vogt. Vor dem Spiel gegen seinen Ex-Verein FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr) blickt der Abwehrchef zuversichtlich auf die nächsten Wochen.

Von 2012 bis 2014 spielte der gebürtige Wittener beim FCA, über den 1. FC Köln landete er schließlich vor einem Jahr in Hoffenheim. Und im Kraichgau spielt Vogt schon seit dem ersten Tag eine Hauptrolle. In dieser Saison fehlte er nur gegen den FC Bayern München angeschlagen, ansonsten verpasste er keine einzige Pflichtspielminute. Nur Nebenmann Benjamin Hübner und Torwart Oliver Baumann haben mehr Minuten auf dem Konto.

- Anzeige -

Nach den beiden Niederlagen gegen Ludogorez Rasgrad (1:2) und den SC Freiburg (2:3) ist der 26-Jährige heiß auf Wiedergutmachung. „Die Akkus sind wieder aufgeladen, und ich freue mich, jetzt mit der Mannschaft wieder angreifen zu können“, sagte Vogt. Während einige Kollegen in der Länderspielpause um die Qualifikation für die WM in Russland kämpften, nutzte der 1,94-Meter-Hüne die freien Tage für einen Kurztrip nach Paris, um Kraft zu tanken.

Zuversicht vor englischen Wochen

Dass der kommende Gegner sein Ex-Klub ist, beschäftigt Vogt nicht primär: „Ich schaue immer noch, was beim FCA los ist. Aber der große Kontakt ist nicht mehr da, weil die Spieler aus meiner Zeit in Augsburg eben auch nicht mehr da sind“, erklärt er. Um die Stärken des Tabellensechsten weiß er dennoch: „Das ist eine Mannschaft mit einem klaren Plan. Sie stehen tief und wollen umschalten.“

Auch das Programm nach dem Augsburg-Spiel hat Vogt bereits im Blick. Der TSG stehen wieder sieben Spiele in 22 Tagen bevor, ein Knochenprogramm, dass den Defensivspieler aber nicht abschreckt. „Wir haben da in den letzten Wochen Erfahrungen gesammelt, die uns helfen werden“, ist er zuversichtlich und gibt sich mit Blick auf die drei Hammer-Wochen forsch: „Mein Ziel ist es, das Maximum rauszuholen. Ich will immer gewinnen, wenn ich auf den Platz gehe und habe großes Vertrauen in die Qualität der Mannschaft.“