Demirbay und Posch machen den nächsten Schritt

Die Hoffenheimer Rekonvaleszenten Kerem Demirbay und Stefan Posch nähern sich ihrem Comeback. Während der Deutsch-Türke am Dienstag erstmals wieder mit dem Ball übte, absolvierte Posch bereits Teile des Teamtrainings.

Wegen einer Sprunggelenksverletzung fehlt Demirbay der TSG seit Anfang Februar. Beim Auswärtsspiel in Berlin (1:1) war ihm Hertha-Verteidiger Jordan Torunarigha damals unglücklich auf den rechten Knöchel gestiegen. Die Konsequenz: Außenbandruptur und Anriss des Syndesmosebandes. Mittlerweile geht es wieder bergauf beim Nationalspieler. Am Montag absolvierte er noch Lauf- und Sprintübungen, am Dienstag erweiterten leichte Passformen mit dem Ball unter der Anleitung von Athletik-Trainer Otmar Rösch das Programm. „Nach vier Wochen Reha-Training ist es schön, mich endlich wieder auf dem Platz bewegen zu können. Natürlich stehe ich noch ganz am Anfang, aber ich bin sehr zufrieden wie es läuft. Das fühlt sich richtig gut an“, freute sich Demirbay.

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Posch muss ebenfalls schon länger pausieren. Der 20-jährige Innenverteidiger machte in diesem Jahr noch kein Spiel, immer wieder plagten den Shootingstar der Hinrunde Beschwerden im Leisten- und Adduktorenbereich. Mitte Februar lautete die Diagnose schließlich: Schambeinreizung. Die Ungewissheit, wann er wieder einsatzfähig sein würde, beschäftigte das Abwehrtalent. „Im Kopf stark zu bleiben, ist dabei schwer. Es gibt für einen Fußballer kaum etwas Schlimmeres, als verletzt zu sein. Auch wenn es schwer wird, möchte ich mich wieder zurück in die Mannschaft kämpfen“, erklärte er.

Posch hofft auf Einsatz noch in dieser Saison

Diesem Ziel kam er am Dienstag näher. Nach intensiver Reha nahm er in Teilen erstmals wieder am Teamtraining teil. „Das motiviert mich, weiter Gas zu geben“, meinte Posch und gab sich optimistisch: „Ich bin guter Dinge, dass ich schon bald wieder voll mit dem Team trainieren kann. Ich möchte im Training langsam wieder Fuß fassen und sobald wie möglich Spielpraxis in der U23 sammeln.“ Auch einen Einsatz in der Bundesliga noch in dieser Spielzeit schließt er nicht aus. „Der Trainer kennt meine Qualitäten und die will ich wieder auf den Platz bringen. So schnell wie möglich. Es wäre schön, wenn ich noch in dieser Saison einen Einsatz in der Bundesliga bekäme. Erstmal möchte ich aber wieder völlig gesund werden und mich durchbeißen“, kündigte er an.