Dezimiertes Hoffenheim: Nur elf Profis beim Teamtraining

Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Die Hoffenheimer Trainingsgruppe war am Dienstag überschaubar: Lediglich neun Feldspieler und zwei Torhüter lauschten den Anweisungen von Trainer Julian Nagelsmann. Vor der kommenden Partie beim 1. FC Nürnberg am Samstag (15.30 Uhr) gibt es jedoch Hoffnung auf einige Rückkehrer aus dem Lazarett.

Kevin Vogt, Joelinton, Kasim Adams, Vincenzo Grifo, David Otto, Kerem Demirbay, Kevin Akpoguma, Felipe Pires, Joshua Brenet, Oliver Baumann und Alexander Stolz nahmen laut Kicker als einzige TSG-Profis am Dienstag am Mannschaftstraining teil. Selten ist die Liste der Anwesenden schneller abgehandelt als die Liste der Fehlenden. Mehr als die Hälfte der Spieler des Kaders war aufgrund von Länderspielreisen oder Verletzungen verhindert. Dabei stehen den Kraichgauern in der kommenden Woche mal wieder drei Spiele binnen nur sieben Tagen ins Haus – eine Belastungsprobe für das Team von Coach Nagelsmann, der mit Blick auf die Partie in Nürnberg aber immerhin auf einige Rückkehrer hoffen kann.

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Adams, der sich im zweiten Saisonspiel gegen den SC Freiburg (2:1) einen Bänderriss zuzog, wird am Samstag wohl wieder eine Option für die Dreierkette sein. Stürmer Andrej Kramarić kehrte gegen Nachmittag unverletzt von seinen Länderspielen mit der kroatischen Nationalmannschaft zurück und steht zur Verfügung. Auch Florian Grillitsch hat nach überstandener Innenbanddehnung realistische Chancen auf einen Einsatz in Franken. Bei Leonardo Bittencourt (Zerrung der Rippenmuskulatur), der abseits des Teams seine Runden drehte, Stefan Posch und Ermin Bičakčić (beide Wadenverletzungen) ist ein Comeback noch ungewiss.

Bei den Langzeitverletzten geht es aufwärts

Fortschritte machen derweil auch die Langzeitverletzten: Nadiem Amiri konnte nach seiner Fußoperation bereits wieder ins Lauftraining einsteigen, Benjamin Hübner (Schwindelgefühle) absolviert derzeit ein Aufbauprogramm und Dennis Geiger (Sehnenanriss im Oberschenkel) tastet sich langsam an eine uneingeschränkte Rückkehr ins Mannschaftstraining vor. Nagelsmann wird darauf hoffen, sobald wie möglich alle Profis an Bord zu haben, um den Negativtrend zu stoppen: Die TSG verlor die letzten drei Pflichtspiele allesamt und rutschte in der Bundesliga-Tabelle auf den 13. Platz ab.