DFB ermittelt gegen Frankfurt und die Bayern

Der Kontrollausschuss des DFB ermittelt aufgrund der Vorfälle im Endspiel gegen den DFB-Pokal-Sieger Eintracht Frankfurt und dessen Gegner FC Bayern München. Das bestätigte der Verband am Donnerstag auf Nachfrage.

Aus dem Block der SGE-Fans waren vor der Partie am Samstag (3:1) mehrmals Böller in die Luft gegangen. Vor dem Beginn der zweiten Halbzeit wurde dann massiv Pyrotechnik abgebrannt, auch in der Fankurve der Bayern brannten bengalische Feuer. Schiedsrichter Felix Zwayer pfiff die Partie deshalb erst mit einiger Verzögerung wieder an. Zuvor hatten die Frankfurter Anhänger den DFB verbal angegriffen. „Grindel, dein Alptraum wird wahr. Wir sind im Finale, Jahr für Jahr“, stand auf einem Banner in der Fankurve des Vorjahresfinalisten, das an DFB-Präsident Reinhard Grindel gerichtet war.

- Anzeige -

Zudem waren die Frankfurter Anhänger mit einem geschmacklosen Plakat negativ aufgefallen. „Jupp Heynckes lebt – Stand jetzt“, stand auf dem Banner mit Blick auf den 73-jährigen Bayern-Coach geschrieben. Dies war auch eine Anspielung auf den scheidenden Eintracht-Trainer Niko Kovač, der zur kommenden Saison die Münchner von Heynckes übernehmen wird. Vor der Bekanntgabe seines Wechsels hatte er mit dem Zusatz „Stand jetzt“ betont, dass er weiterhin Frankfurt-Coach bleiben würde.

(sid)