Dortmund besiegt auch Mainz

Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Borussia Dortmund bleibt in der Bundesliga das Maß der Dinge. Der ungeschlagene Tabellenführer feierte mit dem 2:1 (0:0) beim FSV Mainz 05 den neunten Saisonsieg und eine gelungene Generalprobe für die Champions League-Partie am Mittwoch (21 Uhr) gegen den FC Brügge, in der ein Unentschieden zum Sprung in die K.o.-Runde reicht.

Super-Joker Paco Alcácer (66.) brachte den BVB nur kurz nach seiner Einwechselung mit seinem neunten Saisontor in Führung. Robin Quaison gelang zwar der Ausgleich (70.), doch Łukasz Piszczek (76.) legte für Dortmund nach. Vor 33.305 Zuschauern in der ausverkauften Mainzer Arena dominierten die Gäste die Anfangsphase. Abwehrspieler Dan-Axel Zagadou prüfte FSV-Torwart Robin Zentner bereits nach vier Minuten per Kopf, Reus zielte kurze Zeit später ebenfalls mit dem Kopf nur knapp am Mainzer Tor vorbei (10.).

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Dabei hatte FSV-Trainer Sandro Schwarz, der zuletzt zwei Siege in Folge bejubelt hatte, gegen den Tabellenführer umgestellt. Die Mainzer, die sich im vergangenen Mai mit einem 2:1 in Dortmund den Klassenerhalt gesichert hatten, spielten in einem defensiven 3-5-2-System, um der zuletzt so furiosen Dortmunder Offensive den Raum zu nehmen. Beim BVB, der elf der letzten 14 Duelle gewonnen hatte, fehlte in Rheinhessen lediglich Marcel Schmelzer. Ins Tor kehrte Roman Bürki zurück, auch der ehemalige Mainzer Abdou Diallo wurde rechtzeitig fit. Der Abwehrspieler saß aber zunächst ebenso auf der Bank wie der am Freitag mit einem Vertrag bis 2023 ausgestattete Alcácer, der in der 64. Minute eingewechselt wurde.

Erste Halbzeit bietet Chancen auf beiden Seiten

Aber auch ohne den Spanier bekamen die Fans eine recht unterhaltsame erste Halbzeit zu sehen, weil auch der heimstarke FSV immer wieder seine Chance zum Kontern suchte. Jean-Philippe Mateta (20.) und Aarón Martin (27.) scheiterten an Bürki, der belgische Nationalspieler Axel Witsel (21.) auf der Gegenseite an Zentner. Der BVB verpasste es allerdings zunächst, die spielerische Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Mario Götze als einzige Spitze fand nur selten ins Spiel, was sich auch in der zweiten Halbzeit zunächst kaum änderte. Folgerichtig musste er Alcácer weichen.

Unmittelbar nach der Pause hatte Mainz die besseren Chancen, doch Mateta (47.), Danny Latza (52.) und Alexander Hack (66.) vergaben ihre Möglichkeiten. Dortmund spielte in dieser Phase zu unkonzentriert und wenig konsequent im Abschluss. Dann kam zwar Alcácer, doch Quaison hatte die passende Antwort parat. Genauso wie wenig später der Dortmunder Piszczek mit einem Schuss unter die Latte.