Dortmund, Schalke, Bremen und Nürnberg im Achtelfinale

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Borussia Dortmund, der FC Schalke 04, der SV Werder Bremen und der 1. FC Nürnberg stehen im Achtelfinale des DFB-Pokals. Nur die Norddeutschen erwischten dabei eine deutliche Partie, die drei anderen Bundesligisten mussten zittern.

Schalke kam beim 1. FC Köln besser in die Partie, auch weil der FC zu Beginn viel Respekt vor dem Gegner zeigte. Nach rund 15 Minuten aber kamen die Hausherren besser ins Spiel, da die Schalker Verunsicherung größer und größer wurde. So übernahm Köln die Kontrolle, kam zu den besseren Chancen und durch Jhon Córdoba kurz vor der Pause zur 1:0-Führung (43.). Nach Wiederanpfiff fiel Schalke weiter nicht viel ein. Bis es in der Schlussphase einen Elfmeter für die „Knappen“ gab, die Chance ließ sich Nabil Bentaleb nicht nehmen (88.). In der Verlängerung fielen keine Tore, so ging das Spiel ins Elfmeterschießen. Dort verschossen für den FC der Ex-Schalker Marco Höger und Dominick Drexler, während aufseiten von S04 nur Bentaleb nicht traf. So setzte sich der Bundesligist am Ende durch.

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Die Gäste vom 1. FC Union Berlin erwiesen sich im Signal-Iduna-Park als starker Gegner und hielten in der ersten Hälfte gut mit. Union setzte immer wieder Nadelstiche, mit denen der BVB nicht gut zurechtkam. Dortmund tat sich offensiv schwer, doch Christian Pulisic sorgte noch vor der Pause für das 1:0 der Hausherren (40.). Nach Wiederanpfiff belohnten sich die „Eisernen“ für ihren mutigen Auftritt. Sebastian Polter traf zum 1:1 (63.). Der Höhenflug der Berliner hielt jedoch nicht lange an. Maximilian Philipp sorgte für die erneute Dortmunder Führung (73.). Diese allerdings brachte Schwarz-Gelb nicht über die Zeit: Polter war kurz vor Schluss erneut zur Stelle und machte das 2:2 (88.). In der Verlängerung passierte lange nicht viel, doch Marco Reus rettete den BVB kurz vor dem Elfmeterschießen vom Punkt in die nächste Runde (120.+1).

Bremen drängte beim SC Weiche Flensburg 08 von Beginn an darauf, das Spiel gar nicht erst eng werden zu lassen. Bereits nach acht Minuten hatte Claudio Pizarro zur Führung für den Favoriten getroffen (8.). Ilídio Santos allerdings brachte den Außenseiter Mitte der ersten Hälfte zurück ins Spiel (27.). Werder fuhr das Tempo aufgrund des Ausgleichs wieder nach oben und beförderte sich in Person von Florian Kainz (38.) und Davy Klaassen (44./FE) zurück auf die Siegerstraße. Martin Harnik (76., 81.) passte das Ergebnis in Abschnitt zwei dem Klassenunterschied auf dem Papier an. Beim 5:1 blieb es am Ende.

Nürnberg hatte mit Hansa Rostock größere Probleme, als den Oberfranken lieb sein konnte. In Halbzeit eins hatten die Ostdeutschen gut mitgehalten und sogar die besseren Chancen auf ihrer Seite. Der Bundesligist konnte mehr Ballbesitz aufweisen, in Front allerdings ging der Außenseiter. Pascal Breier hatte nach zwei kapitalen Böcken der „Clubberer“ zum 1:0 für Rostock getroffen (35.). Lange sah es in Abschnitt zwei so aus, als würde Hansa das Ergebnis über die Zeit bringen können. Doch Adam Zreľák rettete Nürnberg kurz vor Schluss in die Verlängerung (90.). In dieser traf Jonas Hildebrandt sehenswert per direktem Freistoß zum 2:1 für Rostock (95.). Doch wieder kam der „Club“ zurück. Dieses Mal machte Federico Palacios das Tor (103.). Im Elfmeterschießen setzte sich der Bundesligist schließlich durch.