Dortmund wollte Hitzfeld als Bosz-Nachfolger

Borussia Dortmund wollte im Dezember offenbar Ottmar Hitzfeld als Nachfolger von Peter Bosz holen. Das hat der 69-Jährige nun selbst bestätigt.

„Es gab Kontakt, ja“, sagte Hitzfeld dem Sportbuzzer. An eine Rückkehr ins Trainergeschäft habe er allerdings keinen Gedanken verschwendet. „Ich hatte mich entschlossen, dass ich nicht mehr als Trainer aktiv sein möchte – auch nicht für acht Monate oder drei Monate.“ Der zweimalige Champions League-Sieger genießt das Leben ohne den täglichen Druck. „Ich habe immer wieder Angebote gehabt. Aber: Nein, das ist für mich kein Thema mehr“, stellte Hitzfeld klar.

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Nachfolger des beim BVB glücklosen und nach nur fünf Monaten entlassenen Bosz wurde so Peter Stöger, der den Klub inzwischen zurück auf Rang zwei geführt hat. Hitzfeld hatte zuletzt von 2008 bis 2014 die Nationalmannschaft der Schweiz trainiert und ist seitdem Rentner. Für Jupp Heynckes, der trotz seiner 72 Jahre derzeit den FC Bayern trainiert, hat er einen Rat: „Jupp, denk daran: Das Leben ist zu kurz, um sich zu viel Stress aufzuhalsen. Die Erwartungshaltung wäre in der kommenden Saison wieder riesig.“