Düsseldorf hatte Selahi an der Angel

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Eigentlich wäre Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf am Deadline Day gerne noch mal aktiv geworden. Der anvisierte Transfer des Albaners Lindon Selahi von Standard Lüttich zerschlug sich jedoch.

Der 19-jährige Mittelfeldspieler hat unter Cheftrainer Michel Preud’homme aktuell keine Perspektiven in Lüttich, weshalb er andernorts mehr Einsatzzeiten erhalten wollte. „Der Klub wollte meinen Vertrag verlängern und mich dann verleihen, doch ich habe abgelehnt“, sagte Selahi, dessen Kontrakt im Sommer 2019 ausläuft. Der Mittelfeldspieler kam bei Standard erst einmal für die Profis zum Einsatz. Mit Neuzugängen des belgischen Pokalsiegers hatte Fortuna Düsseldorf zuletzt gute Erfahrungen gemacht. Benito Raman kam im Sommer 2017 leihweise aus Lüttich und trug in der vergangenen Saison mit zehn Treffern in 28 Spielen zum Aufstieg der Fortuna bei. In diesem Sommer verpflichteten die Düsseldorfer den 23-Jährigen für 1,5 Millionen Euro fest. Raman traf sowohl beim Pflichtspielauftakt in Koblenz (5:0) als auch bei seinem Bundesliga-Debüt gegen den FC Augsburg (1:2).

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Eine weitere Verpflichtung eines Lüttich-Spielers scheiterte demnach an einem „administrativen Problem“, wie die belgische Zeitung La Meuse aus einer dem Fall nahe stehenden Quelle zitiert. Ein Transfer ist deshalb bis zum Transferschluss in Deutschland nicht zugelassen worden. Selahi wäre nach Marvin Ducksch, Jean Zimmer, Aymen Barkok, Davor Lovren, Kenan Karaman, Matthias Zimmermann, Kevin Stöger, Alfredo Morales, Diego Contento, Dodi Lukebakio, Marcin Kamiński, Takashi Usami und Raman der 14. Neuzugang in diesem Sommer gewesen.