Düsseldorf, Wolfsburg und Berlin im Achtelfinale

Foto: Thomas Starke/Bongarts/Getty Images

Drei Bundesligisten haben den Sprung ins Achtelfinale des DFB-Pokals geschafft: Fortuna Düsseldorf, der VfL Wolfsburg und auch Hertha BSC stehen nach ihren Erfolgen am frühen Dienstagabend in der nächsten Runde.

Düsseldorf hat dabei eine erneute Überraschung des Pokalsieger-Besiegers SSV Ulm 1846 souverän verhindert und einen ersten kleinen Schritt aus der Krise gemacht. Das angeschlagene Bundesliga-Schlusslicht gewann das Zweitrunden-Duell beim Regionalligisten ohne Probleme mit 5:1 (4:1) und feierte nach fünf Ligapleiten in Serie ein Erfolgserlebnis. Nach 13 Sekunden allerdings lagen die Rheinländer durch einen Treffer von Ardian Morina (1.) erst mal mit 0:1 zurück. Die Fortuna musste sich in der Folge kurz schütteln, doch dank eines überragenden Dodi Lukebakio gelang Düsseldorf die Antwort – und ein klarer Vorsprung. Marvin Ducksch (15.), Rouwen Hennings (33.) und eben Lukebakio (37., 43.) stellten zur Pause auf 4:1. Ducksch (70.) markierte im zweiten Durchgang noch den fünften Fortuna-Treffer des Tages.

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Kein Erfolg in der Liga, kein Glück im Pokal: Bei Hannover 96 wird der Frust immer größer. Am Dienstagabend scheiterte das Team von Trainer André Breitenreiter in der zweiten Runde des DFB-Pokals vor eigenem Publikum mit 0:2 (0:1) am niedersächsischen Rivalen VfL Wolfsburg. Dem Pokalsieger von 1992 fehlte in einer umkämpften Partie die Durchschlagskraft für den Sprung ins Achtelfinale. Admir Mehmedi brachte den VfL, Pokalsieger von 2015, mit einem strammen Schuss aus spitzem Winkel unter die Latte früh in Führung (20.). Torwart Philipp Tschauner, der in der Liga nur Ersatz ist, konnte nicht mehr retten. Wout Weghorst (90.+3) machte in der Nachspielzeit alles klar.

37 Sekunden nach seiner Einwechslung hat Kapitän Vedad Ibišević den Bundesligisten Hertha BSC in das Achtelfinale des DFB-Pokals geschossen. Vor allem dank des Treffers ihres Torjägers gewannen die Berliner beim Zweitligisten SV Darmstadt 98 mit 2:0 (0:0) – der Traum vom ersten Finale im eigenen Stadion lebt damit weiter. Ibišević traf in der 65. Spielminute für die Berliner, die zuvor extrem viel Mühe mit den tapfer kämpfenden „Lilien“ hatten. Das zweite Tor erzielte Maximilian Mittelstädt (88.).