Eintracht bestraft Schwarzmarktaktivitäten

Eintracht Frankfurt hat über 40 Schwarzmarktaktivitäten im Zusammenhang mit dem DFB-Pokalfinale 2017 aufgearbeitet und die Beteiligten hart bestraft. Den Verkäufern blühen strikte Konsequenzen.

Wie die Eintracht in einer Pressemitteilung am Dienstag mitteilte, sind in den vergangenen Wochen über 40 Fälle aufgeklärt worden. Die Konsequenzen für die Schwarzmarkthändler sind hart: Die Hessen sprachen Bezugssperren auf Zeit sowie Vertragsstrafen aus und kündigten zusätzlich bestehende Dauerkartenverträge.

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In einigen Fällen, in denen das Bezugsrecht für die Finalkarten mit einer Vereinsmitgliedschaft einher ging, wurde von der Eintracht sogar ein Vereinsausschluss bewirkt. „Wir hatten von vorneherein angekündigt, dass wir den Schwarzmarkthandel mit Finalkarten hart sanktionieren würden. Das benötigt Zeit und Geduld und wir sind mit dem Ergebnis unter dem Strich zufrieden. Wer meinte, mit seiner Pokalfinalkarte ein Geschäft machen zu müssen, hat letztlich seine eigene Fanszene verraten“, betonte Vorstandsmitglied Axel Hellmann.