Einzelgespräch für Werner vor Dortmund

Die letzten drei Spiele hat RB Leipzig allesamt verloren. Am Samstagabend hat die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl gegen Borussia Dortmund die Gelegenheit, die Negativserie aufzuhalten. Auf der Spieltags-Pressekonferenz teilte der Trainer seine Gedanken zur Situation, zum Gegner und zu Timo Werner.

Der Nationalstürmer wirkte zuletzt unzufrieden, zudem hat er seit fünf Ligaspielen nicht mehr getroffen. Am vergangenen Donnerstag gegen den SSC Neapel (0:2) wechselte Hasenhüttl seinen besten Torschützen vorzeitig aus, was dieser genervt zur Kenntnis nahm. Vor dem 1:2 gegen den 1. FC Köln habe es ein Einzelgespräch mit Werner gegeben, erzählte der Coach. „Wir haben uns da sehr klar ausgetauscht“, sagte Hasenhüttl, und forderte von dem 21-Jährigen, „dass er nach einem schlechten Ball, der zu ihm kommt, nicht abwinkt und trotzdem bereit ist, nachzugehen“.

- Anzeige -

Mit Blick auf den BVB sprach der Übungsleiter von einem Team, das unter Peter Stöger „defensiv wesentlich kompakter“ dastehe als noch unter Peter Bosz. Der Plan des Gegners sei bisher aufgegangen: „Mit dem Trainerwechsel wollte Dortmund vor allem Stabilität zurückbekommen und das hat Stöger mit dem zweiten Tabellenplatz und neun ungeschlagenen Ligapartien zweifelsfrei erreicht.“ Es gelte, Dortmunds schnelles Umschaltspiel „im Ansatz zu ersticken“, verlangte Hasenhüttl, der jedoch auch betonte, dem Gegner Probleme bereiten zu können.

Keïta und Laimer zurück

Durch die jüngsten Ergebnisse ist RB in der Tabelle auf Rang sechs abgerutscht. Der Rückstand auf die zweitplatzierten Dortmunder beträgt jedoch nur drei Punkte. „Wir haben nach wie vor eine hervorragende Ausgangsposition. Am Samstag spielen wir gegen einen direkten Konkurrenten um die Champions-League-Plätze und haben noch immer richtig gute Chancen, unsere Ziele zu erreichen“, erklärte deshalb auch Hasenhüttl. Derzeit fehle es seiner Mannschaft an Konstanz, bemerkte er und fügte an, in den nächsten Wochen „müssten auch enge Spiele auf unsere Seite“ gezogen werden. Die zuletzt angeschlagenen Naby Keïta und Konrad Laimer werden am Samstag wieder dabei sein.