Endet Pronichevs Leihe schon im Winter?

Foto: Ottmar Winter/Bongarts/Getty Images

Hertha BSC verlieh Angreifer Maximilian Pronichev im Sommer an den Zweitligisten Erzgebirge Aue, der 20-Jährige sollte in der laufenden Saison Spielpraxis sammeln. Die Berliner Verantwortlichen zeigen sich bislang allerdings enttäuscht von der Leihe – eine vorzeitige Rückkehr im Winter steht im Raum.

Neun Spieltage sind in der zweiten Bundesliga bereits absolviert; Pronichev spielt bei den „Veilchen“ bisher jedoch keine Rolle: Der russische U21-Nationalspieler stand lediglich beim 3:1 gegen den FC St. Pauli Mitte September im Auer Kader, kam damals allerdings nicht zum Einsatz. Besser lief es dagegen im Testspiel gegen den SV Olbernhau (7:0): Pronichev durfte über 90 Minuten durchspielen und konnte den letzten Treffer der Sachsen beisteuern. Nach der Länderspielpause dürfte der Rechtsfuß gegen seine Konkurrenz um Sören Bertram und Co. aber wieder den Kürzeren ziehen.

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Da ist es nicht verwunderlich, dass die Situation auch für seinen Stammverein unbefriedigend ist. „Wir sind damit unzufrieden, wie sich diese Leihe bislang entwickelt hat“, sagte Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz am Donnerstag dem Kicker und kündigte an: „Wir werden uns mit dem Thema im Winter beschäftigen.“ Ändert sich also nichts Grundlegendes an Pronichevs Rolle in Aue, könnte der Stürmer bereits im Winter in die Hauptstadt zurückkehren. In seinem Leihvertrag soll eine Rückkehr-Klausel enthalten sein, die an die Anzahl der Einsätze gekoppelt ist. Diese wird nach jetzigem Stand greifen.