Favre: „Aber das ist mein Job“

Foto: Ronny Hartmann/AFP/Getty Images

Borussia Dortmund plagen vor dem Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt (Freitag, 20.30 Uhr) personelle Probleme. Trainer Lucien Favre erwartet einen sehr guten Gegner, der seine Stärken vor allem im Konterspiel habe.

„Sie machen ein sehr intensives Pressing, wir müssen uns gut vorbereiten“, sagte der Schweizer. Favre hält den Pokalsieger für eine „sehr gefährliche Mannschaft“. In der Länderspielpause habe der BVB gut und intensiv gearbeitet, allerdings standen keine großen taktischen Einheiten auf dem Programm. „Wir hatten keine Innenverteidiger“, betonte Favre. Raphaël Guerreiro (Oberschenkelverletzung) und Ömer Toprak (Muskelfaserriss im Oberschenkel) fallen gegen Frankfurt definitiv aus. Hinter US-Nationalspieler Christian Pulisic steht noch ein Fragezeichen. „Es geht ihm langsam viel besser, aber es wird schwer mit Blick auf Freitag“, meinte Favre. Pulisic hatte bereits die Partie gegen Hannover 96 (0:0) vor zwei Wochen aufgrund muskulärer Probleme verpasst. Entwarnung gab Favre für Torwart Roman Bürki, der Schweizer ist einsatzbereit.

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Für den BVB stehen in den kommenden drei Wochen gleich sieben Spiele auf dem Programm, am Dienstagabend (21 Uhr) geht es zum Champions League-Auftakt zum FC Brügge. „Es ist gut, dass wir viele Spiele haben“, sagte Favre, der über ein Luxusproblem im Mittelfeld verfügt: „Besonders im Mittelfeld sind wir enorm viele, da muss ich immer auswählen. Aber das ist mein Job.“ Ob Mario Götze am Freitag gegen die Eintracht zum Kader gehören wird, ließ der 60-jährige Schweizer offen. Auch einen Einsatz des Spaniers Paco Alcácer wollte Favre weder bestätigen noch dementieren. Der Neuzugang hatte vergangene Wochen im Testspiel bei Drittligist VfL Osnabrück (6:0) erstmals von Beginn an für den BVB gespielt. Ein Treffer gelang ihm nicht.