FC fordert Ultras zu Beilegung des Streits auf

Im Streit mit den verschiedenen Ultra-Gruppen hat der 1. FC Köln am Mittwoch ein ausführliches Statement veröffentlicht. Das von Präsidium, Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Beirat und Teilen des Mitgliederrats unterzeichnete Dokument fordert die Fans dazu auf, zum Dialog mit dem Verein zurückzukehren.

Seit Jahren kämpft der FC mit dem Fehlverhalten von Teilen der aktiven Fanszene. Besonders in dieser Saison benahmen sich einige Ultras völlig daneben, wie beispielsweise beim Europa League-Spiel gegen Roter Stern Belgrad (0:1) im Dezember. Zudem gab es Streit, weil sich die „Wilde Horde“ und andere Gruppierungen nicht an Absprachen hielten, was Choreografien betraf. Die Autoren der mit „Zusammen fair bleiben!“ überschriebenen Stellungnahme werfen diesen Fans vor, „eine Kampagne gegen Mitarbeiter und den Vorstand des FC“ zu führen. Sie fordern dazu auf, „zum Dialog zurückzukehren“.

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Mehrfach musste der FC in der Vergangenheit Strafen des DFB oder der UEFA bezahlen, weil die Anhängerschaft Pyrotechnik abbrannte oder in fremden Stadien randalierte. „Haltet euch an eure Selbstverpflichtungen zu Pyrotechnik („Keine Böller, keine Leuchtspurmunition, kein Werfen“), Fairplay, Respekt und Gewaltverzicht“, heißt es deshalb in dem Statement. Zudem wird den Ultras vorgeworfen, „die erste sportliche Krise seit Jahren“ zu nutzen, um Stimmung gegen die Vereinsführung zu machen.