FCA-Präsident Hofmann: „Vereine bestimmen Weg der DFL“

Foto: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images

Präsident Klaus Hofmann vom FC Augsburg hat in der Dauerdiskussion um die Abschaffung der 50+1-Regel seine ablehnende Haltung unterstrichen und weiter eine Vermarktung mit Augenmaß angemahnt. Hofmann forderte die Anhänger der großen Vereine auf, Widerstand gegen die immer weiter zunehmende Kommerzialisierung zu leisten.

„Wir Vereine bestimmen den Weg der Deutschen Fußball Liga“, sagte Hofmann der Augsburger Allgemeinen. „Wenn die DFL-Führung meint, sie will die maximale Vermarktung mit möglichst hohen Werbeeinnahmen, dann kann man diese Auffassung teilen, aber ich denke nicht, dass diese Meinung derzeit mehrheitsfähig ist.“ Eine maximale Vermarktung der Bundesliga sei aus seiner Sicht schlichtweg „falsch“, betonte der Klubboss und führte aus: „Dies würde auch nichts am Abschneiden der Bundesliga in Europa ändern.“

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Hofmann forderte die Anhänger der großen Vereine auf, Widerstand gegen die immer weiter zunehmende Kommerzialisierung zu leisten: „Wenn die Fans, dort wo sie wirklich Einflussnahme und Macht haben wie in Dortmund und Schalke, den Druck auf dem Kessel halten, dann wird 50+1 so schnell nicht fallen“, betonte er. Sein Verein jedenfalls werde gegen die Abschaffung von 50+1 „größten Widerstand leisten“, kündigte der 50-Jährige an.