Fischer erneuert AfD-Kritik: „Weg konsequent fortsetzen“

Foto: Ralph Orlowski/Bongarts/Getty Images

Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer hat seine Kritik an der rechtspopulistischen AfD erneuert und nochmals betont, dass im Verein des Bundesligisten keinerlei Platz für AfD-Anhänger und deren Gesinnung sei. Fischer hatte im Frühjahr als erster Klubchef klar bekräftigt, keine AfD-Mitglieder in seinem Verein haben zu wollen.

„In unserer Satzung steht: Wir sind gegen Ausgrenzung, gegen Menschenverachtung, für Internationalität und Überreligiosität“, erklärte Fischer im Fachmagazin 11Freunde. Die Satzung sei „das Gesetz des Vereins“, sie stehe mit ihren Inhalten im krassen Gegensatz zu den Positionen der AfD. Im Zuge seiner Initiative hatte er Droh- und Hassnachrichten erhalten. Dennoch bekräftigte er nun, seinen Weg „konsequent fortsetzen“ zu wollen.

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Man müsse „dagegen halten, was die Verantwortlichen dieser Partei sagen“, forderte Fischer. In Richtung der Eintracht-Fans meinte er: „Prüft euch! Wenn ihr die Werte der Eintracht lebt, könnt ihr nicht das Gegenteil wählen.“ Der 61-Jährige war Anfang des Jahres im Sportleistungszentrum am Riederwald der einzige Kandidat auf die Präsidentschaft bei den Hessen und wurde mit großer Mehrheit (nur sechs Gegenstimmen bei 654 Wahlberechtigten) für vier weitere Jahre gewählt.

(sid)