Fix: Kamiński per Leihe nach Düsseldorf

Foto: Thomas Niedermueller/Bongarts/Getty Images

Friedhelm Funkel, Trainer des Bundesliga-Aufsteigers Fortuna Düsseldorf, hatte sich zuletzt mit der Besetzung in seiner Innenverteidigung noch nicht zufrieden gezeigt. Nun kommt die erhoffte Verstärkung vom VfB Stuttgart: Marcin Kamiński wechselt leihweise für eine Saison ins Rheinland.

Beim Bundesliga-Comeback der Fortuna am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg wird der Übungsleiter voraussichtlich auf das Duo Kaan Ayhan und André Hoffmann setzen, das auch im Pokal bei Rot-Weiß Koblenz (5:0) gespielt hatte. Kamiński soll die Konkurrenzsituation in der zentralen Defensive verschärfen und für Druck auf die etablierten Kräfte sorgen. Der Abwehrspieler hatte seinen Vertrag beim VfB erst im März bis 2021 verlängert. Kamiński kam in der vergangenen Saison zu 23 Bundesliga-Einsätzen für die Schwaben. Der Transfer lag seit Wochen in der Luft, war zunächst aber nicht zustande gekommen, weil die Stuttgarter Gewissheit in der Personalie Benjamin Pavard haben wollten. Dies scheint nun gegeben.

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„Die vergangen beiden Jahre in Stuttgart waren absolut positiv. Zunächst der Aufstieg in die Bundesliga und anschließend der Klassenverbleib mit der tollen Rückrunde in der vergangenen Saison. Meine Familie und ich fühlen uns in Stuttgart sehr wohl. Ich muss aber natürlich auch auf meine persönliche sportliche Situation schauen und da ist es sehr wichtig für mich, möglichst regelmäßig zu spielen. In Düsseldorf wartet jetzt ein neues Kapitel auf mich und ich freue mich auf diese Herausforderung. Ich sage nicht Tschüss, sondern bis bald“, wird Kamiński auf der VfB-Homepage zitiert. Düsseldorf hat darüber hinaus den Vertrag mit seinem Vorstandsvorsitzenden Robert Schäfer bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Der 42-Jährige hat den Posten seit 2016 inne. „Wir haben mit einem starken Team bei Fortuna Düsseldorf in den vergangenen erfolgreichen Jahren viel erreicht und wollen uns jetzt in der Bundesliga etablieren“, sagte Schäfer. „Ich freue mich sehr, dass ich diesen Weg weiter mitgestalten darf.“