Forsberg fehlt Leipzig auch in Berlin

Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images

RB Leipzig muss wohl noch länger auf Spielmacher Emil Forsberg verzichten. Der Schwede laboriert auch vor dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC am Samstag (18.30 Uhr) weiter an seiner Leistenverletzung.

Auch das Europa League-Spiel am kommenden Donnerstag (21 Uhr) bei Celtic Glasgow dürfte für den Mittelfeldspieler noch zu früh kommen. „Wir müssen am Montag sehen, ob es Sinn macht, ihn gegen Leverkusen zu bringen“, sagte RB-Trainer Ralf Rangnick. Sollte Forsberg am 11. November nicht gegen die „Werkself“ mitwirken können, geht Rangnick davon aus, „dass wir ihn in der Länderspielpause integrieren können und er dann in Wolfsburg (24. November; Anm. d. Red.) ein Thema wird“. Der 27-Jährige hatte zuletzt am 7. Oktober beim 6:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg ein Pflichtspiel für RB bestritten.

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Neben Forsberg wird in Berlin wahrscheinlich auch Jean-Kévin Augustin fehlen. Der Franzose hatte sich im DFB-Pokalspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim (2:0) eine Blessur im Adduktorenbereich zugezogen. „Bei allen anderen sieht es gut aus“, sagte Rangnick. Der Leipziger Übungsleiter zeigte großen Respekt vor dem kommenden Gegner und dessen Entwicklung. „Hertha hat diese Saison ein anderes Gesicht als vergangene Spielzeit. Sie sind torgefährlicher und mit dem nötigen Tempo ausgestattet“, meinte Rangnick, fügte aber hinzu: „Klar ist, wir wollen dort gewinnen.“ Der 60-Jährige erwartet „eine enge Partie“ im Berliner Olympiastadion und hofft, den Tabellennachbarn im direkten Duell „auf Distanz zu halten“.