Forsberg: Vaterfreuden gegen den Verletzungsfrust

Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images

RB Leipzig muss seit einigen Wochen auf Mittelfeldspieler Emil Forsberg verzichten. Der Schwede laboriert an einer hartnäckigen Leistenverletzung, sieht seine Karriere dadurch aber nicht in Gefahr.

Forsberg fällt das Lachen auch in der Zwangspause nicht schwer. Trotz einer zeitweise schmerzhaften Therapie sieht sich der Offensivstratege auf der Sonnenseite des Lebens. Grund dafür ist Töchterchen Florence. Das zwölf Wochen alte Baby hält den RB-Profi mächtig auf Trab. „So ein Kind ändert alles, man sieht alles in einem anderen Licht, bekommt Ruhe in sein Leben“, sagte der stolze Vater im Interview mit der Leipziger Volkszeitung. Forsberg spricht von einem Wahnsinns-Gefühl. „Wenn ich mal einen Tag weg bin, vermisse ich die Kleine sofort“, erklärte er, der sich selbst als „Weltmeister im Windeln-Wechseln“ bezeichnet.

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Unterwegs ist Forsberg derzeit unter anderem in Richtung München, wo er sich vom Akupunktur-Spezialisten Florian Pfab mit dicken Nadeln behandeln lässt. Da er schon einmal wegen einer ähnlich komplexen Muskelverletzung ausgefallen ist, wurden bereits Gerüchte um eine Schambeinverletzung laut, die womöglich seine Karriere gefährden könnte. „Es ist definitiv keine Schambeinverletzung. Und meine Karriere geht definitiv weiter“, gab der 27-Jährige Entwarnung.