Frankfurt erlebt Geisterspiel

Foto: Michael Kienzler/Bongarts/Getty Images

Eintracht Frankfurt erlebt bei seiner Rückkehr auf die europäische Fußballbühne ein Geisterspiel. Wie das Berufungsgericht der UEFA am Montag mitteilte, wurden die im Juli ausgesprochenen Strafen gegen Auftaktgegner Olympique Marseille bestätigt.

Wegen schweren Fehlverhaltens ihrer Fans in mehreren Fällen müssen die Franzosen ihr erstes Heimspiel in der Europa League am 20. September (18.55 Uhr) gegen die Hessen ohne Publikum bestreiten. Zu einem zweiten Geisterspiel wird es kommen, wenn es in einer Bewährungsfrist von zwei Jahren zu erneuten Vorfällen kommen sollte. In zwei weiteren Begegnungen darf Marseille im heimischen Stade Velodrome die Nord- und Südtribüne nicht besetzen.

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Neben einer Geldstrafe von 100.000 Euro muss „OM“ ferner innerhalb von 30 Tagen den im Europa League-Finale durch die eigenen Fans entstandenen Schaden im Stadion von Olympique Lyon ersetzen. Marseille, Champions League-Sieger von 1993, war wegen der Vorfälle im April und im Mai in den Spielen gegen RB Leipzig und zweimal gegen den FC Red Bull Salzburg sowie im europäischen Finale gegen Atlético Madrid zunächst für eine Saison aus den Europapokal-Wettbewerben ausgeschlossen worden. Diese Strafe wurde später zurückgenommen, aber für zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt.