Frantz: „Wahnsinn, wie viele Chancen wir vergeben“

Foto: Thomas Kienzle/AFP/Getty Images

Gut gespielt, trotzdem verloren: Die Stimmung beim SC Freiburg war nach der 0:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt gedrückt. Vor allem die Fahrlässigkeit vor dem Tor war Thema.

„Wir haben das ganz ordentlich gemacht“, sagte Co-Trainer Lars Voßler, der den an einem Bandscheibenvorfall leidenden Christian Streich vertrat. „Wir hatten Torchancen, haben die Torchancen nicht genutzt, dann steht vorne die Null – und hinten haben wir ein paar Fehler zu viel gemacht.“ In der Tat hatte Freiburg mehr als genug Chancen, die Partie zu gewinnen. Nils Petersen, Florian Niederlechner und Co. aber versiebten gleich reihenweise gute Gelegenheiten. Deutlich abgezockter zeigte sich die Eintracht, die durch Nicolai Müller (10.) und Sébastien Haller (82.) nur wenige Möglichkeiten für den Sieg brauchte.

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Daher müsse man „auch von Cleverness reden“, meinte Freiburgs Kapitän Mike Frantz. Genau diese habe nämlich Frankfurt gezeigt: „Wahnsinn, wie viele Chancen wir vergeben, und hinten passt es dann auch zum Spiel, mit der Vorgeschichte so ein Tor zu kassieren“, sagte der 31-Jährige. Christian Günter meinte: „Wir waren heute das dominierende Team, hatten viele Chancen, haben diese aber nicht genutzt. Das ist natürlich bitter.“