Freiburg freut sich auf den Rekordmeister

Freiburg-Coach Christian Streich hat im Vorfeld der Partie gegen den FC Bayern München (Sonntag, 18 Uhr) seine Freude auf das Duell zum Ausdruck gebracht. Für den Rekordmeister ist das Auswärtsspiel im Breisgau dennoch nur eine weitere Station auf dem Weg zum Meistertitel. Die Konkurrenz ist schon lange abgeschlagen.

„Ich freue mich immer, wenn wir gegen den FC Bayern spielen. Man freut sich sehr, dass man sich gegen solche Trainer und Spieler messen darf“, beschrieb Freiburgs Cheftrainer Streich seine Gedanken an das schwere Heimspiel gegen den FC Bayern. Der 52-Jährige kündigte an, dass seine Mannschaft sich nicht verstecken und „mit Freude und Mut“ den Weg nach vorne suchen will. „Die Jungs sollen sich was zutrauen und immer den Ball haben wollen“, fügte er an. Bei dieser Aufgabe muss der Sportclub möglichst kreativ agieren und sich am Auftritt von Hertha BSC am vergangenen Wochenende orientieren.

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0:0 hieß es letzten Samstag nach 90 Minuten in der Allianz Arena. Erstmals seit Mai 2015 gelang den Münchnern auf heimischen Geläuf kein eigener Treffer. Die Ausfälle von Kingsley Coman, Franck Ribéry und James Rodríguez helfen dabei nicht unbedingt weiter. Dazu kommt die Unruhe um den Beraterwechsel von Robert Lewandowski, der im Sommer angeblich unbedingt zu Real Madrid wechseln möchte. Bayern-Trainer Jupp Heynckes gab seinem polnischen Angreifer am Freitag einen Rat mit auf den Weg: Lewandowski wäre „gut beraten, sich auf den FC Bayern zu konzentrieren. Man sollte darüber nicht soviel diskutieren“, erklärte er. Freiburg sei „sehr laufstark, sehr aggressiv“ und mache die Räume eng.

SC Freiburg: Schwolow – Stenzel, Gulde, Söyüncü, Günter – Koch, Höfler – Haberer, Kath – Petersen, Höler

FC Bayern München: Ulreich – Kimmich, Boateng, Hummels, Alaba – Martínez – Robben, Müller, Vidal, Thiago – Lewandowski

Die Rollen sind klar verteilt: Der Sportclub wird dem Rekordmeister im Normalfall einen Großteil der Spielanteile überlassen, aber im Idealfall möglichst wenige Torchancen der Bayern zulassen. Ein Punktgewinn wäre für die Hausherren mit Sicherheit ein zufriedenstellendes Ergebnis. Der Rekordmeister wird darum bemüht sein, durch einen möglichen weiteren Punktverlust keine mediale Krise heraufzubeschwören.