Freiburg geht an die eigenen Grenzen

Der SC Freiburg hat in den letzten elf Partien nur einmal verloren. Nun lädt die TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr) zum Derby. Christian Streich sprach am Donnerstag über seine Mannschaft, den Matchplan und den Gegner.

„Wir müssen so aufstellen, dass wir auch agieren und reagieren können. Wir müssen taktisch so spielen, dass Hoffenheim nicht so oft in Eins-gegen-eins-Situationen kommen kann“, sagte der 52-Jährige auf der Pressekonferenz zum Spiel. Vor allem die Flexibilität und die geringe Anzahl an eigenen Treffern (24) bleibt ein Thema bei den Breisgauern. Dennoch ist der Cheftrainer des Sportclubs zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. „Wir haben von den letzten elf Spielen zehn nicht verloren. Das ist außergewöhnlich, was die Mannschaft geleistet hat“, erklärte Streich.

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Die Personalsituation der Freiburger ist derweil entspannt. Sowohl Mike Frantz als auch Yoric Ravet konnten diese Woche wieder mit der Mannschaft trainieren. Abgesehen von Florian Niederlechner (Kniescheibenbruch) droht lediglich Mittelfeldakteur Nicolas Höfler mit einem Infekt auszufallen. Dass sein Team derzeit alles gibt, davon ist Streich komplett überzeugt. „Die Mannschaft geht absolut an ihre Grenzen“, bestätigte er. Auch gegen die TSG werden jene wieder ausgereizt. „Wir gehen davon aus, dass Hoffenheim alles auffahren wird, um uns besiegen zu können – sie wollen schließlich in der Europa League spielen“, bilanzierte Streich.