Freiburg und der VfB wollen die ersten Punkte

Foto: Michael Kienzler/Bongarts/Getty Images

Zum Abschluss des 3. Bundesliga-Spieltags gibt es das schwäbisch-badische Derby zwischen dem SC Freiburg und dem VfB Stuttgart. Dabei wollen beide Mannschaften am Sonntagabend (18 Uhr) ihre ersten Punkte einfahren.

Ein schwacher Saisonstart löst in Freiburg noch keine Nervosität aus. Zu oft war der Verein in ähnlichen Situationen – und kämpfte sich am Ende beeindruckend aus selbigen heraus. Die zwei Niederlagen gegen Frankfurt (0:2), immerhin noch amtierender DFB-Pokalsieger, und in Hoffenheim (1:3), seines Zeichens Champions League-Teilnehmer, kamen deshalb auch nicht völlig überraschend. In erster Linie sind die Freiburger froh, dass Trainer Christian Streich nach seinem Bandscheibenvorfall wieder auf der Bank Platz nehmen kann. Der Coach selbst betonte am Freitag, dass es gegen den VfB vor allem auf eine gute Defensive ankommen wird. „Wir werden alles versuchen, damit Stuttgart kein Tor schießt“, sagte Streich. Zeitgleich sprach er seinen Akteuren für ihr Verhalten während seiner Abwesenheit ein großes Lob aus.

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Die Rückrunde der vergangenen Saison ließ den VfB träumen. Mit einem Fuß hatten die Schwaben nach einem Sieg am letzten Spieltag in München (4:1) in der Europa League gestanden; lediglich Eintracht Frankfurts Erfolg gegen den Rekordmeister (3:1) im DFB-Pokalfinale in Berlin beendete die Träume von Europa. Noch schneller kehrte Stuttgart in der laufenden Saison auf den Boden der Tatsachen zurück. Drei Spiele, drei Niederlagen – es läuft nicht rund bei den Schwaben. Die Bundesliga-Pleiten in Mainz (0:1) und gegen die Bayern (0:3) sind vielleicht noch zu verkraften, das Ausscheiden in der ersten DFB-Pokal-Runde in Rostock (0:2) allerdings schmerzt. Trainer Tayfun Korkut ist dennoch zuversichtlich. „Hinter uns liegt eine gute Trainingswoche. Wir gehen mit Optimismus ins Spiel. Wir wollen so schnell wie möglich den ersten Sieg einfahren“, sagte er am Freitag.

SC Freiburg: Schwolow – Stenzel, Gulde, Heintz, Günter – Gondorf, Höfler – Haberer, Frantz – Niederlechner – Petersen

VfB Stuttgart: Zieler – Maffeo, Pavard, Badstuber, Insúa – Ascacíbar, Castro – Gentner, Thommy – González – Gómez

Beide Mannschaften wollen am Sonntag ihren ersten Erfolg einfahren. Der Druck, der dabei auf dem VfB lastet, ist womöglich etwas höher. Sowohl Freiburg als auch Stuttgart werden in erster Linie versuchen, über die Defensive zum Erfolg zu kommen. So droht eine intensive, aber wenig spektakuläre Partie.