Freiburger Erfolg durch Kampfgeist

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Der SC Freiburg feierte am Dienstagabend gegen den FC Schalke 04 (1:0) den zweiten Sieg in Folge. Mit viel Herz und ein wenig Glück sicherten sich die Breisgauer die drei Punkte. Trainer Christian Streich zeigte sich nach dem Abpfiff mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft hochzufrieden.

Dabei sprach im ersten Durchgang wenig für einen Heimsieg der Freiburger: Die „Knappen“ trafen gleich zweimal den Pfosten und fuhren einige vielversprechende Angriffe. „In der ersten Halbzeit war Schalke sehr stark. Sie haben gut verlagert und waren ballsicher. Wir hatten auch die Chance durch Marco Terrazzino, als wir gut verlagert haben. Es war aber ein ganz schwieriges Spiel“, meinte Coach Streich. Der Wendepunkt sei der Führungstreffer durch Florian Niederlechner in der 52. Minute gewesen: „Das Tor hat uns viel Kraft gegeben und Schalke weiter unter Druck gesetzt. Das hat uns in die Karten gespielt.“

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Nach dem 1:0 war das Spiel ein anderes: S04 kam kaum noch gefährlich in die Freiburger Hälfte, die Badener konnten das Geschehen über weite Strecken sogar in Richtung des Schalker Tores verlagern. „Wir haben leidenschaftlich verteidigt. Es ist aber auch so, dass wir heute das nötige Glück hatten, was wir gegen Frankfurt (0:2; Anm. d. Red.) noch nicht hatten“, meinte Streich. Robin Koch, der wieder im defensiven Mittelfeld neben Kapitän Nicolas Höfler agierte, war ähnlicher Meinung und resümierte: „Aufgrund unseres Kampfgeistes und dem, was wir reingeschmissen haben, geht der Sieg in Ordnung.“