„Friss oder stirb“: Labbadia kritisiert Umgang mit Trainern

Foto: Selim Sudheimer/Bongarts/Getty Images

Bruno Labbadia hat den Umgang mit den Trainern in der Fußball-Bundesliga erneut scharf kritisiert. Der 52-Jährige steht seit Februar 2018 beim VfL Wolfsburg unter Vertrag.

„Wir werden nur noch dahingetrieben“, sagte Labbadia dem Kicker. „Nach dem Motto: friss oder stirb.“ Der 52-Jährige bezeichnete es als „unsäglich, was in der Öffentlichkeit aktuell schon wieder mit dem einen oder anderen Trainer passiert. Es sind gerade einmal zwei Spiele absolviert. Ich finde, das können wir Trainer auch nicht akzeptieren.“ Dabei bezog sich Labbadia, der nach einem guten Saisonstart mit den Wolfsburgern derzeit fest im Sattel sitzt, offenbar auf seinen Kollegen Heiko Herrlich von Bayer 04 Leverkusen. Der ehemalige Stürmer steht nach zwei Niederlagen bereits in der Kritik.

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Am Samstag empfängt der VfL Hertha BSC, die Berliner sind ebenfalls mit sechs Punkten in die Saison gestartet. Vor fünf Jahren war Labbadia, damals als vor der Entlassung stehender Trainer des VfB Stuttgart, schon einmal wegen der vermeintlich zu schlechten Behandlung der Fußballlehrer in Deutschland aus der Haut gefahren. „Die Trainer in der Bundesliga sind nicht die Mülleimer von allen Menschen hier“, sagte er im Oktober 2012, „mehr denn je“ seien seine Gedanken und Sorgen von damals noch heute gültig.