Fünfmal sonntags: Eberl zeigt Verständnis

Foto: Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images

Am Mittwoch veröffentlichte die Deutsche Fußball Liga die Terminierung der Spieltage 7 bis 14. Obwohl Borussia Mönchengladbach in dieser Saison europäisch nicht vertreten ist, müssen die „Fohlen“ häufig an einem Sonntag ran. Während dies bei den Fans für viel Unmut sorgt, zeigt Sportdirektor Max Eberl Verständnis für die Ansetzung.

An fünf der acht neu terminierten Spieltage muss die Borussia an einem Sonntag antreten. Dabei gastieren die „Fohlen“ unter anderem bei RB Leipzig (02.12., 15.30 Uhr). Vor eigenem Publikum werden der 1. FSV Mainz 05 (21.10., 18 Uhr), Fortuna Düsseldorf (04.11., 15.30 Uhr), Hannover 96 (25.11., 18 Uhr) und der VfB Stuttgart (09.12., 18 Uhr) empfangen. Die Spiele beim FC Bayern München (06.10., 18.30 Uhr) und dem SV Werder Bremen (10.11., 15.30 Uhr) finden an einem Samstag statt, den 9. Spieltag eröffnet Gladbach freitags beim SC Freiburg (26.10., 20.30 Uhr).

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Angesichts der vielen Paarungen am Sonntag äußerten viele Fans ihr Unverständnis. „Wir verstehen den Unmut vieler Fans über die vielen Sonntagsspiele, auch wir hätten gerne häufiger an Samstagen gespielt“, meinte Eberl. „Bei genauer Betrachtung des Spielplans wird aber klar, dass die Ansetzungen mit den internationalen Spieltagen in der Champions League und in der Europa League zusammenhängen. Unsere vier Sonntagsheimspiele liegen alle vor internationalen Spieltagen. Dort hat die DFL an den Sonntagen nur Spiele von Mannschaften angesetzt, die international nicht dabei sind, damit die international beteiligten Klubs einen Tag mehr zur Regeneration vor ihren Einsätzen […] haben. Das macht Sinn, schließlich wollen wir alle ein erfolgreiches Abschneiden der deutschen Klubs. Für uns ist das in diesem Fall nicht so schön, wir müssen es aber so akzeptieren und hoffen, dass unsere Fans den Borussia-Park trotzdem vollmachen, um uns zu unterstützen.“