Funkel will gegen Mainz nachlegen

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Nach dem überraschenden 3:3 bei Bayern München will Aufsteiger Fortuna Düsseldorf am Freitag gegen den 1. FSV Mainz 05 nachlegen. Vielmehr als das Duell mit den Rheinhessen stand zuletzt Dodi Lukebakio im Fokus.

Lukebakio hier, Lukebakio da. In dieser Woche drehte sich bei Fortuna Düsseldorf alles um das belgische Juwel, das am vergangenen Samstag mit seinen drei Treffern zum 3:3 des Aufsteigers bei Rekordmeister FC Bayern München für Furore gesorgt hatte. Entsprechend groß war das Interesse an dem 21-Jährigen, der noch nie so viele Interviews und Autogramme wie in den vergangenen Tagen geben musste, von Selfies ganz zu schweigen.

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Damit der Held des vergangenen Wochenendes nicht abhebt, hatte Trainer Funkel seinem neuen Star für die Trainingseinheiten bis zum Heimspiel gegen Mainz 05 am Freitagabend (20.30 Uhr) wohlweislich „Bleischuhe“ verpasst. „Lukebakio ist nicht unser Star. Er ist ein Mannschaftsspieler und so präsentiert er sich auch im Training und in der Kabine. Ohne die super Zuspiele seiner Mitspieler hätte er auch nicht die Tore machen können“, sagte der 64-jährige Coach und stellte der Leihgabe des FC Watford ein prima Arbeitszeugnis für die vergangenen Tage aus.

Warnung vor Mainzer Stärken

Lukebakio gibt angesichts von nur neun Punkten nach zwölf Spielen seinem Trainer uneingeschränkt recht: „Ich muss meine Füße auf dem Boden behalten, wir sind noch nicht fertig.“ Dass der pfeilschnelle Stürmer auch gegen die Rheinhessen wieder als einzige Spitze agiert, gilt als sicher. „Die Wahrscheinlichkeit, dass ich nicht viel ändern werde, ist groß“, sagte Funkel. Vor den Mainzern, die am vergangenen Wochenende unglücklich 1:2 gegen Tabellenführer Borussia Dortmund verloren hatten, äußerte Funkel großen Respekt.

„Wir treffen auf einen schwer zu bespielenden Gegner. Sie stehen nicht umsonst im Mittelfeld. Sie sind sehr laufstark und verfügen über eine gute Technik. Wir brauchen eine sehr gute Leistung, um etwas Zählbares zu holen“, so der erfahrene Coach. Für Funkel hat der Coup beim FC Bayern nichts an der Ausgangsposition der Fortuna geändert: „Wir sind auch am Freitag sicher nicht der Favorit, sondern wie immer in der Außenseiterrolle. Aber wir haben auch nur neun Punkte. Da müssen schon noch ein paar Zähler hinzukommen.“