Ginczek will Wolfsburg zur Heimmacht machen

Foto: Tobias Schwarz/AFP/Getty Images

Der Saisonstart des VfL Wolfsburg hätte besser nicht verlaufen können: Nach Siegen gegen den FC Schalke 04 (2:1) und bei Bayer 04 Leverkusen (3:1) belegen die Niedersachsen derzeit den zweiten Platz. Neuzugang Daniel Ginczek gab nun das Ziel aus, in der Volkswagen Arena zur Heimmacht zu werden.

Der 2:1-Sieg über die „Knappen“ nährte die Wolfsburger Hoffnung, sich in der neuen Spielzeit vor heimischer Kulisse besser anzustellen: In der vergangenen Saison gelangen den „Wölfen“ lediglich drei Heimsiege. Ginczek hatte mit seinem Siegtreffer gegen Schalke maßgeblichen Anteil an dieser Hoffnung – und der 27-Jährige weiß, wie es sich anfühlt, dem Publikum zu geben, was es begehrt. „Ich habe es mit Stuttgart erleben dürfen“, sagte der Angreifer laut Kicker. Mit dem VfB musste Ginczek in der abgelaufenen Spielzeit nur drei Heimniederlagen hinnehmen. Bei seinem neuen Arbeitgeber schwebt ihm eine ähnliche Quote vor.

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Dabei stellte die Partie gegen Schalke ein Paradebeispiel dafür dar, wie es in Zukunft laufen soll: Spannend bis zum Schluss und mit dem besseren Ausgang für den VfL. „Das kann einiges auslösen“, meinte Ginczek. „Bei den Fans, bei der Mannschaft. Gegen Schalke waren viele Emotionen dabei. Das sind schöne Momente, die tun gut.“ Dass er in beiden Bundesliga-Partien nur eingewechselt wurde, nimmt Ginczek als Ansporn: „Ich hatte mit dem Trainer in der vergangenen Woche ein längeres Gespräch. Das war sehr positiv. Ich denke, dass ich nicht weit weg bin. Wenn ich gegen Hertha wieder von der Bank komme, versuche ich es so zu machen wie gegen Schalke.“

„Das müssen wir jede Sekunde vermitteln“

Aktuell scheint der Niederländer Wout Weghorst in der Sturmspitze gesetzt zu sein. Für Ginczek zählt aber ohnehin nur das Ergebnis als Mannschaft. Und das soll auch am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen Hertha BSC wieder Grund zum Jubel bieten. „Der Gegner muss immer das Gefühl haben, dass es schwierig ist, bei uns etwas zu holen. Das müssen wir jede Sekunde auf dem Platz vermitteln“, forderte Ginczek. Dabei käme ein weiteres spätes Jokertor des ehemaligen U21-Nationalspielers natürlich gerade recht.