Gladbach gegen Freiburg und die schwarze Serie

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Der SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach stehen sich zum Auftakt des neunten Spieltags am Freitagabend (20.30 Uhr) im Schwarzwald-Stadion gegenüber. Im Breisgau gab es für die „Fohlen“ in den letzten Jahren kaum etwas zu holen.

„Die Borussia ist in dieser Saison in der Defensive sehr stabil geworden. Gladbach ist eine Spitzenmannschaft und wird es in dieser Saison auch bleiben“, sagte Freiburg-Trainer Christian Streich. „Es geht darum, es Gladbach richtig schwer zu machen. Wir müssen uns gute Optionen schaffen. Es ist wichtig, dass wir mutig spielen. Wir wollen, dass die Leute am Freitag ihre Freude haben.“ Fest steht, dass Jerôme Gondorf, der sich vor dem letzten Spiel bei Hertha BSC (1:1) einen Muskelfaserriss zugezogen hat, auch in den bevorstehenden drei Partien ausfällt. Das gilt auch weiterhin für Florian Niederlechner (Sprunggelenksverletzung), Amir Abrashi, Brandon Borrello (beide Aufbautraining) und Caleb Stanko (Knieprobleme). Darüber hinaus standen Florian Kath (Bauchmuskelreizung) und Chima Okoroji (Infekt) zuletzt nicht auf dem Trainingsplatz.

- Anzeige -

Der letzte Gladbach-Sieg an der Dreisam datiert noch aus gemeinsamen Zweitliga-Jahren der beiden Klubs. Am 10. Dezember 2007 schossen Sascha Rösler und Rob Friend einen 3:1-Erfolg heraus. Für den letzten Bundesliga-Sieg der Gladbacher in Freiburg muss in den Geschichtsbüchern sogar noch weiter zurückgeblättert werden. Im März 2002 traf Arie van Lent zum 1:0. Es waren die bislang einzigen „Fohlen“-Siege in ligaübergreifend 17 Gastspielen, zehn gingen verloren. „In Freiburg ist es immer schwer für uns. Der Platz ist klein, es gibt viele Zweikämpfe“, sagte Thorgan Hazard. Seit vier Spielen sind die „Fohlen“ ungeschlagen, zwölf Tore schenkten Jonas Hofmann, Alassane Pléa und Co. ihren Gegnern dabei ein. Auch der FC Bayern München hatte der Offensivpower nichts entgegenzusetzen. Der Lohn: Gladbach ist derzeit erster Dortmund-Jäger und kann vorübergehend mit dem Spitzenreiter gleichziehen.

SC Freiburg: Schwolow – Kübler, Gulde, Heintz, Günter – Koch, Höfler – Haberer, Frantz – Waldschmidt – Petersen

Borussia Mönchengladbach: Sommer – Lang, Ginter, Elvedi, Wendt – Strobl – Hofmann, Neuhaus – Hazard, Pléa – Stindl

Die aktuelle Form spricht klar für die Gäste aus Mönchengladbach, die zuletzt durch Spielfreude und Selbstvertrauen für Aufsehen sorgten. Freiburg hingegen wartet seit drei Spielen auf einen Sieg, kann aber vor allem im heimischen Stadion ein unangenehmer Gegner sein.