Glücklicher Favre schließt Alcácer-Einsatz nicht aus

Foto: Sascha Schuermann/AFP/Getty Images

Lucien Favre betrat den neuen Presseraum am Trainingsgelände in Brackel mit einem breiten Grinsen. Erstmals hatte Neuzugang Paco Alcácer am Mittwoch gemeinsam mit den anderen BVB-Profis trainiert. Ein Einsatz gegen Hannover 96 (Freitag, 20.30 Uhr) ist nicht ausgeschlossen.

„Das ist möglich“, sagte Favre mit Blick auf ein schnelles Debüt von Alcácer, „mal sehen“. Eine endgültige Entscheidung will der Schweizer nach dem Abschlusstraining am Donnerstag treffen. Sportdirektor Michael Zorc glaubt, dass der 13-malige spanische Nationalspieler „mit seiner Art gut zu uns passt“. Der überraschenden Niederlage gegen Hannover im vergangenen Jahr will der Verantwortliche keine allzu große Beachtung mehr schenken. „Ich gebe nicht viel auf Ergebnisse, die in den letzten Jahren erzielt wurden. Wir haben eine neue Mannschaft und einen neuen Trainer. Ich glaube, dass er der Truppe die richtigen Anweisungen geben wird, um dort erfolgreich zu sein“, sagte er. Die Einkaufstour der Borussia ist seit diesem Dienstag abgeschlossen. Weitere Abgänge hingegen sind nicht ausgeschlossen. Sebastian Rode, Shinji Kagawa und Nuri Şahin sind Kandidaten für einen Wechsel.

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Favre will nach dem 4:1-Auftakterfolg gegen RB Leipzig an „vielen kleinen Details“ arbeiten, um gegen Hannover keine Überraschung zu erleben. „Hannover hat gut gespielt in Bremen, sehr kompakt, sie sind sehr schwer zu bespielen“, meinte der Schweizer. „In den fünf Tagen zwischen Leipzig und Hannover können wir aber nicht alles korrigieren.“ Für Jacob Bruun Larsen (Fußverletzung) kommt die Partie noch zu früh. Der Däne soll nach der Länderspielpause zurückkehren. Im Vorjahr machte die Borussia bei der 2:4-Niederlage in der HDI-Arena schlechte Erfahrungen mit Hannover. „Wir haben uns auf naive Weise auskontern lassen“, erinnerte sich Zorc. „Wir haben es ihnen sehr leicht gemacht, die Tore gegen uns zu erzielen.“ Das soll dieses Mal anders laufen.