Gómez: Gedankenspiele um die WM

Nationalspieler Mario Gómez glaubt nicht, dass eine WM-Nominierung durch Joachim Löw von seiner Torquote beim VfB Stuttgart abhängen wird. Im Winter war der Angreifer ins Schwabenland zurückgekehrt.

„Es geht darum, dass ich maximale Kondition habe“, sagte Gómez in einem Interview mit der Welt am Sonntag. „Ich glaube nicht, dass es für den Bundestrainer eine sehr große Rolle spielt, ob ich jetzt noch fünf oder zehn Tore mache.“ Löw könne die Situation „sehr gut einschätzen. Er weiß, dass er sich auf mich verlassen kann“, erklärte Gómez, der mit Bayern Münchens Sandro Wagner vermutlich um den freien Platz im DFB-Aufgebot für einen klassischen Mittelstürmer kämpft.

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Wenn er, fügte Gómez an, beim FC Bayern spielen würde, dann wäre die Torquote wesentlich wichtiger. „Wenn du da nicht triffst, müsstest du dir Gedanken machen“, sagte der 32-Jährige. Beim um den Klassenverbleib kämpfenden VfB, sei er froh, „an zwei bis drei“ der „fünf, sechs Torsituationen“ pro Spiel beteiligt zu sein. „Wenn ich den anderen auflege, ist das ebenfalls gut“, sagte Gómez, der sich mit der Teilnahme an der WM-Endrunde noch einmal ein großes Ziel erfüllen würde.

(sid)